Normalos haben Vorrang

Privatflüge müssen sich „Holzklasse“ unterordnen

Salzburg
03.04.2026 14:00

Deutlich mehr Privatflüge verzeichnet der Salzburger Flughafen auch heuer rund um die Osterzeit. Das ist für die Mozartstadt, in der gerade unter anderem die Osterfestspiele stattfinden, nichts Ungewöhnliches. Besonders ist jedoch: Die Flieger der Reichen dürfen in Salzburg erst nach Billiglinien wie Ryanair und Co abheben ...

Während die gut betuchte Klientel ihren Premium-Status sonst gerne abseits des „normalen“ Volkes auslebt, müssen die reichen Damen und Herren sich am Salzburger Flughafen der „Holzklasse“ unterordnen.

Das kann man sich konkret so vorstellen: Flugpläne sind ähnlich wie Stundenpläne aufgebaut. Den Takt geben darin die Linienflüge vor. Bleibt dazwischen Platz, dürfen sich private Flüge einreihen.

Der Grund: Der Flughafen generiert seine Einnahmen aus der Tonnage – also dem Frachtaufkommen. Je mehr Passagiere mit viel Gepäck fliegen, desto besser die Umsätze.

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