Die Zeller Eisbären warten in Südtirol seit über einem Jahr auf einen Erfolg. Blaz Tomazevic ist ein wichtiges Puzzleteil im Spiel der Pinzgauer.
„Spiel drei ist immer sehr wichtig. Ich bin froh, dass wir durchgezogen haben“, freute sich Zell-Trainer Marcel Rodman nach dem 2:1-Sieg gegen Gröden. Damit liegen die Eisbären in der Alps Hockey League-Halbfinalserie wieder in Führung.
Liefern muss der amtierende Meister aber auch auswärts in Italien. Spiel zwei ging mit 0:5 verloren, und auch ein Blick auf die Statistiken zeigt: Gröden ist kein gutes Pflaster für die Pinzgauer! Der EKZ wartet im Eisstadion Pranives seit 481 Tagen auf einen Sieg. In dieser Spielzeit sind die Zahlen gar noch verheerender. In 180 gespielten Minuten in der Arena in Wolkenstein gelang den Bergstädtern gerade einmal ein Tor (Tim Coffman bei der 1:3-Niederlage am 2. Oktober 2025).
Donnerstag (19.30) haben die Zeller die nächste Chance, diese Statistik aufzubessern. Was diesmal anders laufen muss? „Wir müssen besser ins Spiel starten und brauchen viel mehr Energie. Zudem müssen wir geduldig sein und unser Spiel spielen“, erklärt der Trainer. Der sich neben Scharfschütze Christian Jennes auch auf Blaz Tomazevic verlassen kann. Der Slowene führt gemeinsam mit Jennes die interne Scorer-Wertung in den Play-offs an (beide mit neun Punkten) und war im zweiten Heimspiel gegen Gröden ein Aktivposten und Sieggarant. „Wir haben erst zwei Siege geholt, also erst den halben Job erledigt. Wir müssen weiter ruhig bleiben und unser Ding durchziehen“, sagte der 28-Jährige nach der Partie.
„Würde gerne bleiben“
Seitdem der Stürmer am Zeller See aufschlug, zeigt seine Formkurve stark nach oben, die Chemie zwischen ihm und der Bergstadt scheint zu passen: „Mit gefällt es hier richtig gut. Die Fans sind positiv verrückt.“ Positiv wäre auch ein Verbleib des Oberkrainers bei den Blau-Gelben. „Ich würde gerne bleiben“, erwähnte Tomazevic.
ICE Hockey League: Halbfinale, Spiel 3: Donnerstag: Graz – Fehervar (18.30), Pustertal – Ljubljana (19.45). – Alps Hockey League: Halbfinale, Spiel 4: Donnerstag: Gröden – Zeller Eisbären (19.30), Meran – Sisak (20).
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