Höchst selten und sehr gefährlich! Nils Kley, der Chef der Salzburger „Welt der Gifte“, hat einen ganz speziellen Zoo-Bewohner ergattern können. „Es ist die einzige Schlange ihrer Art in ganz Europa“, ist er stolz.
Andere bekommen zu den Feiertagen Schokohasen und Eier, Nils Kley hat sich selbst ein ganz besonderes Ostergeschenk gemacht: In seinem Salzburger Mini-Zoo „Welt der Gifte“ lebt seit Kurzem eine Gebänderte Wasserkobra. Kley hat die hochgiftige Schlange von einem deutschen Reptilienzoo ergattern können. „Es ist die einzige ihrer Art in ganz Europa“, ist der studierte Veterinärmediziner mächtig stolz.
Der neueste Bewohner in der „Welt der Gifte“ hört auf den Namen Patrice. „Er ist ein ruhiger Geselle, diese Wasserkobras sind generell keine aggressiven Tiere“, sagt Kley. Doch die Reptilien – in freier Wildbahn leben sie in West- und Zentralafrika – sind keinesfalls ungefährlich. Gegen ihren Biss gibt es bis heute kein spezifisches Gegengift.
Die Gebänderte Wasserkobra ist ein ausgezeichneter Schwimmer. „Sie können richtig gut tauchen, haben Wasser wirklich gern“, erklärt der Zoo-Chef. In ihrem Terrarium in der „Welt der Gifte“ muss Patrice noch auf den Sprung ins kühle Nass verzichten. Denn: „Er kriegt noch ein neues Becken, sein bisheriges aus Metall wollte er einfach nicht.“ Sonst fühlt sich Patrice in Salzburg wohl, wie sich Besucher ab sofort selbst überzeugen können.
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Ein weiterer Blickfang im giftigsten Museum Österreichs: Kley hat gleich mehrere blaue Insel-Bambusottern. Die auffällige Schlangenart stand Pate für die Figur des Gary De’Snake im Disney-Blockbuster „Zoomania 2“.
In Asien löste der Auftritt von Gary gar einen gefährlichen Trend aus. Immer mehr Menschen kaufen sich die hochgiftige blaue Schlange als Haustier. Kley: „Wir merken von diesem Boom aber noch nicht wirklich etwas.“
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