Kriminalstatistik

Südamerikaner flogen für Einbrüche extra nach OÖ

Oberösterreich
31.03.2026 16:52

Die Kriminalstatistik 2025 zeigt für Oberösterreich interessante Trends. Es gab zwar keinen einzigen Banküberfall, dafür kamen einige Einbrecher extra von einem anderen Kontinent eingeflogen. Eine statistische „Unschärfe“ bemerkte die „Krone“ bei den vollendeten Morden.

Neben der österreichweiten Kriminalstatistik wurden auch oberösterreichisch spezifische Zahlen und Fakten präsentiert. Im Gegenteil zum Bundestrend, gab es in OÖ einen leichten Rückgang bei den angezeigten Delikten (66.784). Auch die Aufklärungsquote sank minimal um 0,3 Prozentpunkte auf 60,7. „Im Vergleich zu den großen Bundesländern sind wir hier Nummer eins, darauf können wir stolz sein“, sagt Gottfried Mitterlehner, Chef vom Landeskriminalamt OÖ.

Anstieg bei Kellereinbrüchen
Besonders positiv fiel den heimischen Ermittlern auf, dass es keinen einzigen Banküberfall gab und auch der Kfz-Diebstahl ist auf einem absoluten Tiefstand. Dafür gab es einen deutlichen Anstieg bei Kellereinbrüchen auf 845 Taten (plus 82,6 Prozent). Vor allem im Zentralraum hatten sich Profibanden auf Fahrräder spezialisiert.

Mehr unter zehnjährige Straftäter
Kurios sind Erkenntnisse bei Wohnungseinbrüchen: Täter aus Chile, Peru oder Kolumbien fliegen nach Mailand, mieten Autos und kommen damit zu uns zum Einbrechen. Traurig ist, dass die Zahl der unter zehnjährigen Tatverdächtigen auf 116 anstieg. „Dabei geht es meistens nur um Kleinigkeiten“, so LKA-Chef Mitterlehner.

„Unschärfe“ bei vollendeten Morden
Unklarheiten gab es bezüglich der Anzahl an Morden.  Laut Statistik wurden 2025 „sieben vollendete Morde“ registriert, vier männliche und drei weibliche Opfer. Diese Zahlen decken sich nicht mit den „Krone“-Aufzeichnungen, die vier Mordopfer ausweisen – diese wurde auch von der Polizei so bestätigt. Seitens des Innenministeriums wurde eingeräumt, dass die Daten „Unschärfen“ aufweisen. Dann kam die Erklärung: Die Tat wird jenem Jahr zugerechnet, in dem der Abschlussbericht der Polizei an die Staatsanwaltschaft fertiggestellt wird, so wurde etwa im Vorjahr auch der Drexler-Doppelmord verbucht, der schon 2024 passiert war . . .

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