Iran ohne Gnade
Bei Teilen von Fotos und Videos droht Todesstrafe
Personen, denen Spionage oder Zusammenarbeit mit feindlichen Staaten vorgeworfen werde, droht im Iran nach einem verschärften Gesetz die Todesstrafe. Selbst das Teilen von Fotos oder Videos, die dem Feind bei der Zielerfassung helfen könnten, könne als Zusammenarbeit gewertet werden.
Iranische Medien hatten zuletzt berichtet, es seien inzwischen mehr als 1000 Menschen festgenommen worden, denen vorgeworfen werde, sensible Orte gefilmt, regierungskritische Inhalte online geteilt oder „mit dem Feind kooperiert“ zu haben.
Wie ein Justizsprecher erklärte, sei das Gesetz bereits 2025 verabschiedet worden. Es gelte für operative, nachrichtendienstliche und bestimmte mediale Aktivitäten, die als Unterstützung feindlicher Regierungen angesehen würden, insbesondere der USA und Israels.
Bereits 200 Anklagen
Wer mit Falschinformationen Angst schüre, müsse zudem mit Haftstrafen rechnen, wobei die Strafen in Kriegszeiten verschärft würden. Die Behörden hätten in dem Zusammenhang bereits rund 200 Anklagen erhoben.









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