Skispringer Jan Hörl verteidigte seinen Titel und war auch in der Saison 2025/26 Salzburgs bestverdienender Wintersportler, wenn es um das Preisgeld geht. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Sportarten waren teilweise riesig, wie ein Blick auf die Statistik zeigt.
Kein anderer Wintersportler bekam in der abgelaufenen Saison so viel Geld vom internationalen Skiverband wie Marco Odermatt. Der Schweizer Skistar hamsterte 741.254 Euro. Wer Salzburgs Preisgeldkaiser war, in welcher Sportart ein Punkt über 800 Euro brachte? Die „Krone“ hat die Zahlen.
Männliches Top-Trio: Die Top 3 der Geldrangliste sind rein männlich besetzt. Olympiasieger Jan Hörl war mit 141.250 Euro wie schon im Vorjahr der Überflieger, verdiente dabei aber rund 120.000 Euro weniger als 2024/25. Dahinter folgte Riesentorläufer Stefan Brennsteiner, der nach der stärksten Weltcup-Saison seiner Karriere ein Plus von mehr als 75.000 Euro verzeichnete. Das Podest komplettiert Hörls Adlerkollege Stefan Kraft. Sportlich gesehen blieb der Punktrekordler aber über die Saison gesehen hinter den Erwartungen.
Stockerl-Stammplatz: Skispringerin Lisa Eder verbuchte elf Einzelpodestplätze, darunter zwei Siege, im vergangenen Winter – mehr als jeder andere in Salzburg. Das reichte im Ranking mit 76.650 Euro trotzdem „nur“ zum fünften Platz.
Brüderduell: Die Kombinierer-Brüder Thomas und Stefan Rettenegger lieferten sich einen heißen Zweikampf um die Hoheit in der Familie – mit besserem Ausgang für Tom, der gut 3000 Euro mehr kassierte.
816 Euro für einen Punkt: Das Schlusslicht in der Rangliste bildet Skifahrerin Lisa Grill. Die Lungauerin, die sich über den Europacup ein Fixticket für die Beletage sicherte, holte 2025/26 einen Weltcup-Punkt und verdiente damit 816 Euro. Zum Vergleich: Der bereits zurückgetretene Kombinierer Mario Seidl verdiente 825 Euro – mit 32 Punkten.
Nicht überlebensfähig: Abgesehen von den Topverdienern ist zu erkennen, dass das Preisgeld der Skisportler nicht ausreicht, um davon leben zu können. Ein Gros der Einnahmen muss anderweitig erwirtschaftet werden. Sponsoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Das gilt aber auch – und umso mehr – für Bundesheer, Polizei, Zoll sowie Justiz. Ohne diese Standbeine würde vielen Spitzensportlern die finanzielle Überlebensgrundlage entzogen werden.
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