Aber nicht vor Iran
Die EU weitet ihre Marineeinsätze aus
An einem gemeinsamen Einsatz mit den USA zur Absicherung von Öl- und Gastransportern durch die Straße von Hormuz möchten sich die Mitgliedsstaaten nicht beteiligen. Doch die Marinemission der EU im Roten Meer und im westlichen Indischen Ozean wird nun ausgeweitet.
Wie die Vertretung der Mitgliedsstaaten am Montag mitteilte, sieht eine Ergänzung des Mandats vor, dass die beteiligten Schiffe und Flugzeuge künftig auch Informationen über verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit kritischer Unterwasserinfrastruktur sammeln können. Zudem soll es unter anderem Ausbildungsaktivitäten für die Seestreitkräfte Dschibutis und eine Zusammenarbeit mit der jemenitischen Küstenwache geben.
Die Ziele der beiden EU-Missionen
Bei den EU-Marineeinsätzen geht es um die Operationen „Aspides“ und „Atalanta“. „Aspides“ war Mitte 2024 gestartet worden und soll Handelsschiffe vor allem vor Angriffen der militant-islamistischen Houthi aus dem Jemen schützen. „Atalanta“ gibt es bereits seit 2008. Sie wurde zur Bekämpfung der Piraterie in der Region gestartet.

Diplomaten stellten aber klar, dass die geplante Ausweitung der Einsätze nicht im Zusammenhang mit Forderungen von US-Präsident Donald Trump steht. Dieser verlangt von europäischen Alliierten, einen Beitrag zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormuz zu leisten. Hintergrund ist nach Angaben aus Brüssel unter anderem auch eine bessere Beobachtung der russischen Schattenflotte.








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