Heftige Druckwelle
Haus stürzte nach Explosion ein: Drei Tote
Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in der mittelitalienischen Adriastadt Porto Sant‘Elpidio sind am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Bewohner wurden verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Gasleck oder die Explosion einer Gasflasche das Unglück verursacht haben. Die Detonation ereignete sich in einem zweistöckigen Gebäude mit Dachgeschoss. Durch die Druckwelle stürzten Teile des Daches und des Dachgeschosses ein.
Auch ein benachbartes Gebäude wurde beschädigt, mehrere Wohnungen mussten geräumt werden. Unter den Todesopfern sind ein 47-jähriger Mann sowie eine 89 Jahre alte Frau. Ein 60-jähriger Bewohner des Hauses wurde schwer verletzt aus den Trümmern geborgen, erlag jedoch später in einem Krankenhaus in Ancona seinen schweren Verletzungen und Verbrennungen.
Lange Suche nach Vermissten
Verletzt wurden die 70 und 89 Jahre alten Eltern des 47-Jährigen. Nach Angaben der Rettungskräfte schwebten sie trotz Verbrennungen und anderer Verletzungen nicht in Lebensgefahr. Mehr als 60 Feuerwehrleute waren an den Rettungsarbeiten beteiligt. Spezialeinheiten mit Suchhunden, Drohnen und Baggern suchten stundenlang nach Vermissten. Die Leiche der 89-jährigen Frau wurde erst nach einigen Stunden unter den Trümmern ihres Schlafzimmers entdeckt, wie die Rettungseinheiten berichteten. Spezialisten nahmen unmittelbar nach dem Unglück ihre Ermittlungen auf.
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach den Angehörigen ihr tiefes Beileid aus. Sie verfolge die Rettungs- und Bergungsarbeiten aufmerksam und stehe in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden, teilte ihr Büro mit. Auch Vize-Regierungschef Antonio Tajani bekundete seine Anteilnahme.








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