In der Saison 2024/25 rettete Lukas Feurstein die ÖSV-Herren mit seinem Super-G-Triumph beim Finale in Sun Valley (USA) vor einem sieglosen Winter. In dieser Saison lief es für den 24-jährigen Vorarlberger aber überhaupt nicht nach Wunsch. Mit der „Krone“ sprach er über die Gründe und was sich ändern muss.
Natürlich hatte ich mir etwas mehr vorgenommen“, gestand Lukas Feurstein im „Krone“-Interview im Dezember 2025, als er mit den Rängen sechs und 15 im Super-G, sowie einem Ausfall und einem zehnten Rang im Riesentorlauf von der USA-Tournee zurückgekehrt war. „Im Nachhinein betrachtet war es von den Ergebnissen die beste Phase in meiner Saison.“
Guter Speed, zu viele Fehler
Eine Saison, die für den Mellauer nicht so lief, wie erhofft. „Meine Fehlerquote war einfach zu hoch“, analysiert der 24-Jährige. „Der Speed war zwar überall da, aber ich habe nahezu keinen Lauf ohne Fehler ins Ziel gebracht.“ Einen der Gründe dafür ortet er in der Saisonvorbereitung.
Wichtige Trainingstage fehlten
„Im November war in den USA so gut wie kein Training möglich. Speziell im Super-G sind mir diese Tage, die ich ein Jahr zuvor in Copper Mountain noch hatte, abgegangen.“ Den Rückstand unter der Saison aufzuholen sei fast unmöglich: „Wir haben da nicht die Möglichkeiten, wie es etwa die Schweizer in Zermatt haben.“
Voller Fokus auf Kerndisziplinen
Für die nächste Saison ist eine wichtige Entscheidung schon gefallen. „Ich habe gesehen, dass ich in der Abfahrt noch nicht so weit bin, dass ich es will“, verrät er. „So macht es keinen Sinn und darum konzentriere ich mich auf meine zwei Kerndisziplinen. Solange ich da nicht dort bin, wo ich hin möchte, sind Abfahrtsrennen kein Thema für mich.“
Intensives Programm wartet
In den kommenden Tagen und Wochen steht für „Luki“ noch viel Arbeit an. Heute und morgen startet er in Andermatt (Sz) bei den internationalen Zollmeisterschaften, für 11. April ist ein Antreten bei den Riesentorlauf-Staatsmeisterschaften auf der Reiteralm geplant. „Ich muss schauen, dass ich jetzt noch ein bisschen Training bekomme und einiges an Arbeit für die neue Saison erledigen kann.“
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