Darauf haben die rebellischen Nonnen von Goldenstein monatelang gewartet: Der Vatikan hat im schier endlosen Streit zwischen den Schwestern und ihrem geistigen Oberen eine Entscheidung getroffen. Demnach dürfen die drei betagten Frauen auch weiterhin im von ihnen besetzten Kloster leben ...
Ihre Geschichte ging um die Welt, selbst internationale Medien wie die „New York Times“ oder „The Sun“ ließ das Schicksal der drei Nonnen von Goldenstein nicht kalt. Rund um den Globus berichtete man über die betagten Damen, die sich gegen ihre geistliche Obrigkeit auflehnten. Sie zogen im September 2025 auf eigene Faust aus ihrem Altersheim aus und besetzten ihr früheres Kloster Goldenstein vor den Toren Salzburgs.
Der Streit mit ihrem Oberen – Propst Markus Grasl – eskalierte. Man rief vor dem Jahreswechsel gar den Vatikan an, um eine Entscheidung zu treffen. Wie soll es mit den Nonnen weitergehen? Dürfen sie weiterhin im Kloster Goldenstein bleiben? Soll Propst Grasl weiter ihr Oberer bleiben? Auf all diese Fragen bat man Papst Leo um ein Machtwort.
Dieses liegt nun vor: Grundsätzlich hielten die vatikanischen Entscheidungsträger fest, dass die Schwestern das Recht haben, in ihrem Kloster wohnen zu bleiben. Eine endgültige Entscheidung aus Rom gebe es allerdings noch nicht, heißt es gegenüber der „Krone“ von den Helfern der Schwestern.
Und: Demnächst soll es eine Reise der Schwestern in die italienische Hauptstadt geben. Ein privater Spender soll dies finanzieren – auch ein Treffen mit Papst Leo persönlich ist offenbar geplant.
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