Franz Stefan Hautzinger verstarb am Samstag im 72. Lebensjahr. Er stand von 1990 bis 2018 der Landwirtschaftskammer Burgenland vor und war eine prägende Persönlichkeit für die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft.
Die Landwirtschaftskammer Burgenland trauert um ihren langjährigen Präsidenten, Franz Stefan Hautzinger. Mit ihm verliert das Burgenland eine prägende Persönlichkeit, die die Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgestaltet hat. Er stand der Landwirtschaftskammer Burgenland von 1990 bis 2018 vor und war damit 28 Jahre lang Präsident.
Sein Nachfolger im Amt, Nikolaus Berlakovich, würdigte das Lebenswerk seines Vorgängers: „Franz Stefan Hautzinger hat über Jahrzehnte mit Sachverstand und Leidenschaft für die heimische Land- und Forstwirtschaft und das Burgenland gearbeitet. In vielen Funktionen, vor allem in der burgenländischen Landwirtschaftskammer, der er 28 Jahre als Präsident vorstand, hat er zum Wohl der Bäuerinnen und Bauern und des ländlichen Raumes wertvolle Arbeit geleistet.“
Kondolenzen und Betroffenheit
Für die Volkspartei Burgenland erklärte Landesparteiobmann Christoph Zarits: „Mit ihm verliert das Burgenland einen engagierten Funktionär und einen Menschen, der durch seine klare Haltung und sein persönliches Wirken bleibende Spuren hinterlassen hat.“
Auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) zeigten sich tief betroffen über das Ableben Hautzingers. Doskozil kondolierte: „Sein Wirken an der Spitze der Standesvertretung war geprägt von Handschlagqualität und dem Einsatz über Parteigrenzen hinweg. Meine aufrichtig empfundene Anteilnahme gilt in diesen Stunden seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.“ Ähnlich Anja Haider-Wallner: „Er war ein Gentleman der alten Schule – geprägt von Handschlagqualität. Gleichzeitig war er ein Verbindender, dem es stets ein Anliegen war, unterschiedliche Interessen zusammenzuführen und tragfähige Lösungen im Sinne des Gemeinwohls zu finden.“
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