Der Belgier Alec Segaert hat am Donnerstag nach einer späten Soloattacke die zwölfte Etappe des Giro d‘Italia für sich entschieden. Der 23-Jährige aus dem Bahrain-Team des Gesamtführenden Afonso Eulalio düpierte das Feld mit einem erfolgreichen Angriff drei Kilometer vor dem Ziel.
Einige Topsprinter hatten auf dem Weg von Imperia nach Novi Ligure (175 km) bereits im letzten langen Anstieg den Anschluss an das Feld verloren, wodurch ihre Teams im Finale unorganisiert waren.
Gall weiterhin Vierter
Das nützte der starke Zeitfahrer Segaert für seinen letztlich erfolgreichen Überraschungsangriff im flachen Finalterrain. Der Giro-Debütant feierte drei Sekunden vor dem Hauptfeld mit den Klassementfahrern seinen ersten Sieg bei einer der drei großen Rundfahrten. An der Spitze der Gesamtwertung tat sich nichts Wesentliches.
Es führt weiter der portugiesische Außenseiter Eulalio. Felix Gall ist unverändert hinter Topfavorit Jonas Vingegaard und Thymen Arensman Vierter. Auch am Freitag ist nach 189 km von Alessandria nach Verbania kein Umsturz zu erwarten, ehe am Samstag auf einer harten Bergetappe mit mehr als 4.000 Höhenmetern wieder Gall und Co. besonders gefordert sein werden.
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