Die Uhren ticken anders in der Tierwelt – gerade deshalb sollten Lenker vor allem in Morgenstunden auf querendes Wild achten.
Wenn die Uhren – wie in der Nacht zum Sonntag – „gesprungen“ sind, steigt die Gefahr auf unseren Straßen abrupt an. „Mit der Zeitumstellung geraten Mensch und Tier aus dem Takt. Und genau das kann tödlich enden“, warnt Niederösterreichs Landesjägermeister Christoph Metzker. Denn der früher einsetzende Morgen- und Pendlerverkehr falle genau in jene Phase, in der viele Wildtiere noch besonders aktiv seien. Sie würden ihrer inneren Uhr folgen, die sich nach der Natur richte. Diese kenne keine Zeitumstellung und folge uralten Instinkten.
Verliebte Hasen
Der Waidmann und auch der beherzte Heger und Pfleger Friedrich Hardegg aus Schwarzenbach im Pielachtal ruft allen Autolenker den saisonalen Wechsel ins Bewusstsein: „Rehe und Wildschweine queren – gerade wenn Sicht und Reaktionszeit der zweibeinigen Verkehrsteilnehmer im Frühverkehr möglicherweise eingeschränkt sind – vermehrt die Straßen.“ Besondere Sorge: Die Feldhasen sind in der aktuellen Paarungszeit geradezu blind vor Liebe.
Rund 30.000 Wildtiere werden – trotz 7000 installierter Wildwarngeräte – jährlich in Niederösterreich auf den Straßen überfahren. Klarer Waidmannsappell: Tempo runter, besonders wachsam fahren!
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