Skrupellose Betrüger

Spiel mit Angst: Ein Anruf, Zigtausende Euro weg

Tirol
28.03.2026 11:42

Die Opfer werden regelrecht in Panik versetzt – unter dem Vorwand, dass ihr Vermögen nicht mehr sicher sei, werden Betroffene dazu gebracht, Geld auf vermeintlich sichere Konten zu überweisen. Im Tiroler Unterland fielen jüngst gleich zwei Personen auf diese Betrugsmasche herein. Zigtausende Euro landeten so in den Händen von Kriminellen.

Freitagnachmittag, 17 Uhr: Eine 30-jährige Frau aus Westendorf im Tiroler Bezirk Kitzbühel erhielt eine Nachricht auf ihr Handy. Der Absender: eine vermeintliche Tradingfirma. Es wurde behauptet, dass vom Konto der Einheimischen dubiose Zahlungen getätigt worden seien.

Anweisungen von „Mitarbeiter“ befolgt
Die Frau wurde aufgefordert, eine Telefonnummer zu wählen, sollten die Zahlungen nicht von ihr stammen. Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. „Bei einem darauffolgenden Telefongespräch befolgte das Opfer die Anweisungen eines angeblichen Mitarbeiters“, schildert die Polizei. 

Die 30-Jährige ließ sich dazu verleiten, im Zuge zweier Transaktionen einen fünfstelligen Eurobetrag auf ein Konto zu überweisen, das der vermeintliche Mitarbeiter für sie erstellt habe. Als der Betrug auffiel, war es bereits zu spät.

Senior tappte in dieselbe Betrugsfalle
Ähnlich war es bereits am Vorabend einem 61-jährigen Mann aus dem Bezirk Kitzbühel ergangen. Der Senior hatte eine SMS erhalten, mit der Nachricht, dass eine Überweisung von seinem Konto durchgeführt worden sei. Für den Fall einer unberechtigten Transaktion wurde er aufgefordert, eine angegebene Telefonnummer zu kontaktieren.

„Der Mann befolgte diese Aufforderung und wurde von mehreren Gesprächspartnern letztlich an einen vermeintlichen Sicherheitsexperten weitergeleitet“, so die Ermittler. Den Betrügern gelang es schließlich auch in diesem Fall, dem Opfer einen fünfstelligen Eurobetrag abzuknöpfen.

Bank verhinderte noch größeren Schaden
Zu zwei Transaktionen war es gekommen, eigentlich wollte das Opfer noch mehr Geld lockermachen – doch eine dritte Überweisung sei von der Bank schlussendlich abgelehnt worden, hieß es.

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