Mexiko richtet die Fußball-WM aus – eine Aussage, die nicht nur für heuer (gemeinsam mit Kanada und den USA) gilt, sondern auch vor 40 Jahren: 1986 war man als erstes Land in der Geschichte bereits zum zweiten Mal Gastgeber für den Fußballzirkus. Der mexikanische Regisseur Gabriel Ripstein zeichnet in seiner Komödie „Mexiko 1986“ nun satirisch nach, wie damals das Kunststück gelang, den Wettbewerb ins südlichste der nordamerikanischen Länder zu holen.
Dafür folgt die Satire dem engagierten (und fiktiven) Funktionär Martín de la Torre (Diego Luna), der mit allem legalen und semilegalem Einsatz versucht, die Entscheider von seinem Heimatland zu überzeugen. Zwischen Intrigen und Interessen landet er am Ende einen strategischen Coup. Abrufbar bei Netflix ab Freitag.
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