Spitalsersatz-Kritik:

„Die neue Gesundheitsklinik wird nur schöngeredet“

Niederösterreich
27.03.2026 17:00

Heftige Kritik äußert Initiative an den Plänen für den Spitalsersatz in Gmünd

Die Pläne für die „Gesundheitsklinik“ in Gmünd seien nur „alter Wein in alten Schläuchen“, kritisiert die Bürgerinitiative Lebensader W4. In der Waldviertler Bezirksstadt soll das bestehende Krankenhaus durch eine Gesundheitsklinik ohne stationäre Betten ersetzt werden. Die Region kämpft nach Kräften für den Erhalt des Spitals, die Gemeinde will nun sogar das Land klagen.

Rhetorische Girlanden und Superlative
„Man versucht, mit rhetorischen Girlanden und Superlativen der Bevölkerung weiszumachen, dass eine ambulante Lösung besser sei, als ein Krankenhaus mit stationären Betten“, ist Beatrix Vischer-Simon von den Plänen enttäuscht. „Alles sehr unkonkret und unausgegoren. Die Liste erinnert mich an einen Brief ans Christkind“, ergänzt ihr Ehemann, Hans-Martin Vischer, einst Primarius im Spital Gmünd.

Der Mediziner fällt ein vernichtendes Urteil für die künftige Gesundheitsversorgung der Region. So würde jede Möglichkeit fehlen, unklare Beschwerden stationär abzuklären. Auch Schmerzbehandlungen und Observationen über Nacht – etwa nach einer Gehirnerschütterung – wären nicht mehr möglich.

Blendgranaten anstelle besonderer Errungenschaften
Sprecher Gerald Simon bringt es auf den Punkt: „Da verkauft man Dinge, die es schon gibt, als besondere Errungenschaft. Wie etwa das Radiologiezentrum, das ja bereits vorhanden ist. Das muss man nur für Kassenpatienten zugänglich machen.“ Der Lebensader W4-Sprecher fragt sich: „Wenn das jetzt ein so viel besseres Konzept ist, als das vor einem Jahr: Womit hat man uns dann damals abspeisen wollen?“

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