Mit einem neuen Gesetz will die Bundesregierung Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien festlegen – verbindlich für alle Bundesländer. Die steirische Landesregierung gibt sich zuversichtlich: Die Ziele seien machbar, bei Wasserkraft und Photovoltaik ist man besonders weit.
Das Gesetz zum beschleunigten Erneuerbaren-Ausbau liegt vor, was noch fehlt, ist die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat. Für die Bundesländer sind genaue Vorgaben festgeschrieben. Die Steiermark muss 4100 Gigawattstunden an erneuerbarem Strom zusätzlich bis 2030 schaffen (ausgehend vom Basisjahr 2020): Mit 2200 Gigawattstunden ist über die Hälfte für Photovoltaik geplant, dazu je 700 durch Wind- und Wasserkraft.
„Mit dem Gesetz gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu mehr Energie-Unabhängigkeit, regionaler Wertschöpfung und Nachhaltigkeit. Die für die Steiermark definierten Ziele sind aus Sicht der Landesregierung machbar, zumal wir durch unser einzigartiges und österreichweit gelobtes System der Sachprogramme schon einen gewissen Startvorteil haben“, sagt die zuständige ÖVP-Landesrätin Simone Schmiedtbauer.
Steiermark hat 34 Prozent des Ziels geschafft
In der Steiermark wurden 2020 etwa 6100 Gigawattstunden an erneuerbarem Strom erzeugt, 2024 waren es dann 7500 Gigawattstunden. Damit hatte die Steiermark bis dahin 34 Prozent des Ausbauziels schon erledigt – bei Wasserkraft waren es bereits 60 Prozent, bei Photovoltaik 49 Prozent.
„Wir rechnen künftig mit einem noch schnelleren Ausbautempo in der Steiermark, etwa durch das Steirische Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz, das wir bereits beschlossen haben, oder auch durch das Sachprogramm Wind, das wir in Kürze präsentieren wollen“, heißt es von Schmiedtbauer. „Wir rechnen damit, dass wir die ambitionierten Ausbauziele erreichen werden.“
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