Ketchup gehört für viele zu Pommes, Burger oder Würstel einfach dazu. Doch ein aktueller Test zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Produkten – nicht nur beim Geschmack, sondern auch beim Zuckerzusatz, Süßstoffen und möglichen Schadstoffen. Ein heimischer Hersteller schneidet besonders schlecht ab.
Untersucht wurden 23 Tomatenketchups, darunter Marken, Bio-Produkte, Eigenmarken und spezielle Kinderketchups. Ein „Sehr gut“ erhielt kein einziges Produkt, zwölf schnitten immerhin mit „gut“ ab. Geschmacklich überzeugte nur Born Tomatenketchup mit der Note 1,0, während Byodo als bestes Kinderketchup bewertet wurde.
Weniger Zucker, doch mehr Zuckergehalt
Beim Zuckergehalt zeigt sich laut Test der Stiftung Warentest ein gemischtes Bild: Die meisten Produkte liegen zwischen 3,6 und 19,3 Gramm pro 100 Milliliter, im Schnitt bei rund 16 Gramm. Einzelne Ausreißer enthalten jedoch deutlich mehr – etwa Heinz Tomato Ketchup mit 26,6 Gramm. Gleichzeitig zeigt der Test, dass weniger Zucker oft durch Süßstoffe ersetzt wird.
Toxine von Schimmelpilzen gefunden
Kritisch: In drei Produkten wurden die (unverbindlichen) EU-Richtwerte für sogenannte Alternaria-Toxine überschritten, die von Schimmelpilzen stammen. Stiftung Warentest weist darauf hin, dass diese Stoffe strukturelle Ähnlichkeiten mit potenziell krebserregenden Substanzen haben.
Heimischer Hersteller nur „mangelhaft“
Besonders negativ fiel Felix Tomaten Ketchup auf: Der österreichische Marktführer erhielt die Note „mangelhaft“. Laut Bericht überschritt das Produkt den EU-Richtwert für das Schimmelpilzgift um das Achtfache.
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