Die Weltcupsaison 2025/26 ist für Vorarlbergs Ski-Herren beendet. Den Schlusspunkt setzte Patrick Feurstein beim Riesentorlauf in Hafjell mit Rang 22 – ein Sinnbild für die Saison der Ländle-Männer. Geniale Passagen und Sektorbestzeiten wechselten sich mit Stehern und Fehler ab. Das Potenzial ist auf jeden Fall da. Eine Kolumne von „Krone Vorarlberg“-Sportchef Peter Weihs.
Ja, wir wurden in den vergangenen Jahren von Vorarlbergs Skiherren verwöhnt. Gold durch Johannes Strolz in der Olympia-Kombi 2022. Je ein Weltcupsieg von Strolz, Christian Hirschbühl und Lukas Feurstein. Dazu ein zweiter Platz von Patrick Feurstein und Gold, Silber und Bronze durch Lukas Feuerstein, Moritz Zudrell und Jakob Greber bei Juniorenweltmeisterschaften. Eine tolle Entwicklung, die in an dieser Stelle zurecht vielfach gelobt wurde und in der Saison 2024/25 den VSV-Herren mit stolzen 610 Zählern den punktemäßig besten Weltcupwinter seit 25 Jahren bescherte.
Deutlich weniger Punkte
Umso ernüchternder endete am Dienstag mit 273 Punkten die aktuelle Weltcupsaison. Hirschbühl war bereits davor vom ÖSV aussortiert worden und hatte seine Karriere beendet. Lukas Feurstein stürzte von 268 Zählern in der Vorsaison auf 128 ab, sein Cousin Patrick von 205 auf 90 und Strolz von 119 auf 55. Noel Zwischenbrugger blieb anders als in den zwei Wintern zuvor ohne Zähler.
Analysieren und dann durchstarten
Jakob Greber durfte bei vier Slaloms Weltcupluft schnuppern, für die ersten Punkte fehlte dem 22-Jährigen aber noch einiges. Moritz Zudrell, der im Jänner 2024 in Wengen als 18-Jähriger im Weltcup debütierte, kämpfte hart, kam aber nie ins Fahren. Jetzt gilt es zu analysieren und sich neu aufzustellen. Denn trotz der suboptimalen Saison ist eines klar: Verlernt haben unsere Herren das Skifahren sicherlich nicht.
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