Wirbel im Magistrat

Hin und Her um Suspendierung im Schloss Mirabell

Salzburg
24.03.2026 10:30

Der Direktor des Salzburger Magistrats suspendierte einen Bediensteten und leitete ein Disziplinarverfahren ein. Anlass waren 13 angebliche dienstrechtliche Verfehlungen. Sogar Strafanzeige wurde erstattet. Nach einem halben Jahr nahm er alles wieder zurück. 

In den Gängen des Schlosses Mirabell – Sitz des Salzburger Stadtmagistrats – herrscht offensichtlich dicke Luft. Bereits Mitte August hat der Direktor des Magistrats, Maximilian Tischler, einen Magistratsbediensteten suspendiert. 13 dienstrechtliche Verfehlungen waren der Anlass. Ein Disziplinarverfahren wurde eingeleitet und sogar Strafanzeige erstattet.

Kein Ermittlungsverfahren
Beim Vorwurf ging es um Untreue. Offenbar soll es bei Rechnungen zu Ungereimtheiten gekommen sein. Bereits kurz nach der Anzeigeerstattung sah die Staatsanwaltschaft von Ermittlungen ab: Es fehlte ein Anfangsverdacht für eine Straftat. Der betroffene Bedienstete ging dann rechtlich gegen die Suspendierung vor.

Noch bevor das Verwaltungsgericht eine Entscheidung treffen konnte, stellte der Magistratsdirektor das bereits eingeleitete Disziplinarverfahren wieder ein und hob die Suspendierung auf. Auf „Krone“-Nachfrage wollte Tischler aber nichts dazu sagen.

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