16,6 Millionen Euro nimmt Linz 2026 für Schulen, Betreuung und Infrastruktur in die Hand. Neue Räume entstehen, gleichzeitig soll mehr Personal den Schulalltag stärken. Im Fokus stehen vor allem Standorte mit wachsendem Bedarf – und die Frage, wie sich bessere Bedingungen konkret in den Klassenzimmern auswirken werden.
Wir investieren gezielt in jene Bereiche, die für die Zukunft unserer Stadt entscheidend sind: gute Bildungsräume, ausreichend Kinderbetreuung und eine nachhaltige Infrastruktur“, betont Bildungsreferentin, SP-Stadtvize Merima Zukan. Die Stadt plant für 2026 Investitionen von insgesamt 16,6 Millionen Euro in ihre Infrastruktur.
Bildung, Kinderbetreuung, Klimaschutz
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Bildung und Kinderbetreuung, ergänzt durch Maßnahmen im Bereich Klimaschutz. Neben dem Ausbau von Schulgebäuden soll mit dem sogenannten Chancenbonus künftig auch mehr Personal an ausgewählte Standorte kommen.
Mehrjähriges Ausbauprogramm
Im Bildungsbereich ist ein mehrjähriges Ausbauprogramm vorgesehen: Bis 2030 sollen rund 36 Millionen Euro in Erweiterungen und Neubauten fließen. Für 2026 stehen vor allem Planungen im Fokus, etwa für Projekte an der MS 10 (Löwenfeldschule), der MS 14 (Spallerhofschule) und der VS 35 (Siemensschule). Ziel ist es, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und auf steigende Schülerzahlen zu reagieren. Übergangslösungen wie Containerklassen bleiben vorerst Teil des Systems.
Bildung ist die stärkste Investition, die eine Stadt tätigen kann. Mit jedem Neubau, jeder Erweiterung schaffen wir Chancen für unsere Kinder.
Merima Zukan, Linzer SP-Stadtvize
Zusätzliche Mittel für 26 Schulen
Ergänzend zum baulichen Ausbau startet mit dem Schuljahr 2026/27 der Chancenbonus. Insgesamt 26 Linzer Volks- und Mittelschulen erhalten zusätzliche Mittel, vor allem für Personal wie Sprachförderung, Schulsozialarbeit oder Schulpsychologie. Die Schulen können selbst entscheiden, wie sie die Unterstützung konkret einsetzen.
„Noch immer hängt in Österreich zu viel davon ab, aus welchem Elternhaus ein Kind kommt“, sagt Zukan. „Gleiche Chancen entstehen nicht von selbst – diese müssen aktiv geschaffen werden.“
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