In den Vereinigten Staaten haben Tierärztinnen und Tierärzte einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Im Magen einer Katze waren 26 Haargummis. Das Tier sei mit einem Darmverschluss in die Tierklinik gekommen, teilte die Organisation HALO mit.
Da sich die Besitzerinnen und Besitzer die notwendige Operation nicht hätten leisten können, hätte die Katze eingeschläfert werden sollen. Das konnte aber verhindert werden: Der behandelnde Veterinärmediziner verständigte Tierschützerinnen und Tierschützer, die entschieden, für den Eingriff aufzukommen.
Eine Mitarbeiterin der Tierschutzorganisation HALO aus der Stadt Sebastian sagte, sie arbeite seit 13 Jahren in dem Bereich und habe noch nie etwas dieser Art gesehen. 26 Haargummis müssten ein Rekord sein, der hoffentlich nie gebrochen werde. Als das Team den Anruf erhalten habe, habe man zunächst nicht gewusst, was den Darmverschluss verursacht hätte.
Operation gut überstanden
Inzwischen hat die sechsjährige Katze „Midnite“ die Operation jedenfalls gut überstanden. „Heute erholt sie sich und isst jeden einzelnen Bissen ihrer Mahlzeiten auf. Und wenn wir ,essen‘ sagen, dann meinen wir damit, dass sie sich raubtierhaft darauf stürzt“, hieß es in einem Facebook-Beitrag der Organisation. Dazu posteten sie ein Bild von den entfernten Haargummis und von “Midnite“, die eine Halskrause trägt und ihre Zunge herausstreckt.
Hier sehen Sie das Facebook-Posting der Tierschutzorganisation:
Die Katze hätte fast ihr Leben verloren, habe aber eine zweite Chance bekommen, hieß es weiter. Nicht jedes Tier habe dieses Glück, gab die Tierschutzorganisation zu bedenken. Kleine Gegenstände, wie Haargummis, Gummibänder und Schnüre, sollten außerhalb der Reichweite von Haustieren aufbewahrt werden. Die Lage von „Midnite“ sei wohl nicht beabsichtigt gewesen, aber eine wichtige Erinnerung daran.
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