Mo, 18. Juni 2018

Achtung, Spesenfalle

05.07.2014 11:54

Wie Sie im Ausland am günstigsten zahlen

Sommerzeit ist Reisezeit, und so muss man sich auch damit auseinandersetzen, wie man im Ausland günstig zu Geld kommt bzw. zahlen kann. Welche Optionen Sie haben und wo Sie günstig aussteigen, erfahren Sie hier.

Tipp 1 - Bargeld
Bares ist Wahres: Dieser Spruch kann unter manchen Umständen zutreffen. Versorgen Sie sich schon bei Ihrer Hausbank mit einem Grundguthaben in der fremden Währung, dann ersparen Sie sich meist ein wenig an Spesen und steigen günstiger aus, als wenn Sie im Urlaubsland zwar günstigere Kurse, aber dafür teure Spesen zu tragen haben. Vermeiden Sie es wenn möglich, erst am Flughafen in die Fremdwährung zu wechseln. Denn hier sind die Gebühren am höchsten.

Bedenken Sie allerdings auch, dass das Risiko bei Bargeldmitnahme steigt, da Sie das Geld verlieren oder bestohlen werden können. Beheben Sie daher nur so viel, wie Sie an den ersten Tagen des Urlaubs brauchen, den Rest dann vor Ort.

Tipp 2 - Zahlen mit Bankomat
In Euro-Ländern können Sie getrost mittels Bankomatkarte beheben und bezahlen, da Sie keine Kursspesen zu tragen haben. Erkundigen Sie sich im Vorfeld bei Ihrer Bank, ob Ihre Karte im Ausland sicher funktioniert. Manche Karten mit integriertem Überziehungsschutz funktionieren im Ausland nur eingeschränkt, nämlich nur dann, wenn der Bankomat das Konto auf ausreichende Deckung überprüfen kann.

In diesem Fall nehmen Sie Ihre Kreditkarte, falls vorhanden, mit, oder beheben Sie vor dem Urlaub in bar. Wer keine Kreditkarte im herkömmlichen Sinn hat, kann sich für den Urlaub auch eine Wertkarten-Kreditkarte ausstellen lassen, auf die das Guthaben vom Girokonto umgebucht wird. Erkundigen Sie sich im Vorfeld Ihres Urlaubs wegen Ihres Kartenlimits, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Tipp 3 - Kreditkarte
Beheben Sie nach Möglichkeit nicht mit Ihrer Kreditkarte Geld, da Sie hierfür - verglichen mit der Bankomatkarte - hohe Spesen zu tragen haben. Für den gesamten Nicht-Euro-Raum können Sie generell von folgender Faustregel ausgehen: Brauchen Sie Bargeld, greifen Sie zur Bankomatkarte, wollen Sie bezahlen, dann mit Kreditkarte. Sie haben zwar bei Behebungen mit der Bankomatkarte auch Gebühren zu tragen, meist eine Basisgebühr von ein bis zwei Euro zuzüglich Kursspesen, dennoch ist dies günstiger als eine Barbehebung mit Kreditkarte. Vermeiden Sie jedoch viele kleinere Behebungen, da Sie sonst aufgrund der Basisgebühr sehr viel an Spesen zu bezahlen haben.

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