Die HTL in Salzburg-Itzling setzt seit der Monarchie auf enge Zusammenarbeit mit Betrieben. Besonders stolz ist der Direktor auf die eigene Versuchsanstalt: „Dort entwickeln wir gemeinsam mit Lehrern, Schülern und der Wirtschaft neue Systeme.“ Heuer feiert die Lehranstalt ihr 150-jähriges Bestehen.
Zahlreiche Gänge in mehreren Gebäudeteilen wirken in der HTL Salzburg beinahe schon wie ein Labyrinth für Besucher. Kein Wunder, wurde die zu Zeiten der Monarchie gegründete Schule doch immer wieder erweitert und ausgebaut. Am 11. März feierte sie mit vielen Gästen aus Wirtschaft und Politik ihren 150. Geburtstag.
Die HTL ist mir schon früh in den Sinn gekommen, aber es gibt hier viele Zweige. Für mich ist Elektrotechnik eine gute Mischung aus mehreren Bereichen.

David Sommerer
Bild: Markus Tschepp
„Schon 1876 hat es einen Fachkräftemangel gegeben“, erzählt Abteilungsvorstand Karl Bürtlmair beim „Krone“-Lokalaugenschein. „Man wollte selbst Spezialisten ausbilden und begann mit den Bereichen Bau, Kunstgewerbe und Fotografiereproduktion.“
Aktuell unterrichten hier 280 Lehrer 2300 Schüler. „Eine so große Schule ist fast wie ein Betrieb mit mehreren Bereichen zu führen. Bei uns sind das sechs Abteilungen – alle mit eigenen Leitern“, verrät Direktor Franz Landertshamer, der hier selbst zuerst Schüler und dann Lehrer war.
Schon als kleines Kind habe ich mir elektronische Geräte vom Schrottplatz geholt und aufgeschraubt. Deshalb habe ich mich für Elektrotechnik entschieden.

Michael Mitterlechner
Bild: Markus Tschepp
Die Versuchsanstalt als Mehrwert für die Schule
Mit Betrieben wird in der Schule auch nach 150 Jahren noch eng zusammengearbeitet. Besonders stolz ist der Direktor auf die eigene Versuchsanstalt: „Dort entwickeln wir gemeinsam mit Lehrern, Schülern und der Wirtschaft neue Systeme. Das bietet einen großen Mehrwert für die Schule.“
Ich habe in der HTL Salzburg angefangen, weil mich Physik, alles, was mit Strom zu tun hat, und auch die Mathematik immer schon interessiert haben.

Sebastian Minkenberg
Bild: Markus Tschepp
Dabei haben Schüler bei Projekten möglichst freie Hand. Und das schätzen Sebastian Minkenberg, Michael Mitterlechner und David Sommer besonders. Sie arbeiten gemeinsam an einem Simulator, der für Tests oder Spiele verwendet werden kann. Ein beweglicher Rennsitz macht die Computer-Erfahrung dabei so realistisch wie möglich.
Und für die nächsten 150 Jahre? „Wir waren immer vorne dabei und wollen das auch bleiben“, so der Direktor. Zum runden Jubiläum gibt es erstmals einen eigenen Leitspruch, der das betont: „Wissen. Innovation. Zukunft.“
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