Kosten oder Auslastung

Hundehaltegesetz: Blaue Kritik und offene Fragen

Oberösterreich
22.03.2026 13:00

Zwei Jahre ist es her, dass in Oberösterreich das „neue“ Hundehaltegesetz in Kraft getreten war. Für die Freiheitlichen im Land sind nicht nur viele Fragen offen, sie üben auch Kritik an etlichen Punkten. 20 Fragen soll der zuständige Landesrat Martin Winkler (SPÖ) dazu beantworten.

„Es geht darum, Ungereimtheiten zu beseitigen“, nennt FPÖ-Klubobmann Thomas Dim den Grund für eine schriftliche Anfrage der Blauen an den roten Tierschutzlandesrat Martin Winkler. 20 Fragen will die FPÖ beantwortet wissen, etwa zur Auslastung der Tierheime, zur Zahl der Plätze für behördlich abgenommene Hunde und zu den Kosten dafür.

„Das ist absurd“
Auch beim Oö. Hundehaltegesetz sieht Dim Verbesserungspotenzial: „Jagdhunde oder Diensthunde der Polizei können im Rahmen ihrer Tätigkeit als ,auffällig’ eingestuft werden. Auffällige Hunde unterliegen an öffentlichen Orten einer dauerhaften Leinen- und Maulkorbpflicht. Das ist absurd“, so der FPÖ-Klubobmann.

Fragen zu Hundeabnahmen
Was noch Fragen aufwerfe, sei, dass von 16 behördlich abgenommenen Hunden 14 in Niederösterreich untergebracht werden mussten. „Hier herrscht Handlungsbedarf“, so Dim.

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