Diese Profis hatten sich ganz klar spezialisiert – und zwar auf Firmenautos. Insgesamt 32 Fahrzeuge hatte ein Duo geknackt und daraus Gegenstände im Wert von rund 120.000 Euro entwendet. Am Mittwoch setzte es für die beiden Ganoven Haftstrafen, auch Geld müssen sie zurückzahlen.
Zwei Angeklagten – 29 und 36 Jahre alt – wurde am Mittwoch am Landesgericht Linz der Prozess gemacht. Den jeweils mehrmals einschlägig vorbestraften Langfingern wurde vorgeworfen, zwischen dem 2. und dem 18. Februar 2026 in Ober- und Niederösterreich sowie der Steiermark insgesamt 32 Firmenautos geknackt zu haben.
Der Wert der Beute und der angerichtete Schaden hatte sich laut Anklage auf rund 122.000 Euro summiert. Denn sie hatten die Autos nicht etwa mit einem Dietrich oder digitalen Schlüsselklonen geöffnet, sondern schlichtweg aufgeschnitten.
Entwendet hatte das Duo vorwiegend Spezialwerkzeuge, Ladegeräte und Akkus aus den Fahrzeugen. Aufgrund der zahlreichen einschlägigen Vorstrafen und vielen Angriffen wurden beide zu unbedingten Haftstrafen verurteilt: Der Erstangeklagte (36) bekam drei Jahre, der 29-Jährige zwei. Außerdem müssen beide jeweils 50.000 Euro zurückzahlen. Die Urteile sind rechtskräftig.
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