14 Feuerwehren vor Ort

Stall in Flammen: Großeinsatz in Fürstenfeld

Steiermark
21.03.2026 08:04

Die Feuerwehren von zwei Bundesländern waren Samstagfrüh im Einsatz, um bei einem verheerenden Brand in Fürstenfeld der Flammen Herr zu werden. Ein Stall mit 33 Angus-Rindern brannte lichterloh. Die Tiere flohen in Panik, eines verendete. 

„Achtung! Nach einem Wirtschaftsgebäudebrand im Bereich  Höhenweg/Augustinerweg sind mehrere Angus-Rinder (Mutterkühe) ausgebrochen!“ – mit dieser Mitteilung bat die Feuerwehr Fürstenfeld Samstagmorgen über soziale Medien im Bereich eines Großbrandes um große Vorsicht. „Bitte Abstand halten und den Bereich meiden!“ 

Mutterkuh verendet
Ein Stallgebäude war gegen zwei Uhr früh in Flammen aufgegangen. „Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort ließ der von weitem sichtbare Feuerschein das Ausmaß des Brandes erahnen“, berichtet die Feuerwehr Deutsch Kaltenbrunn Ort, die aus dem Burgenland zur Unterstützung anfuhr. Die im Stall untergebrachten 33 Rinder versuchten selbst aus dem Gebäude zu flüchten. Die Annahme, dass zwei Tiere verendet sind, die das brennende Gebäude nicht rechtzeitig verlassen konnte, bestätigte sich nicht. Ein vermisstes Rind wurde zum Glück in den Vormittagsstunden wohlauf gefunden.

Der Löschroboter leistete top Arbeit.
Der Löschroboter leistete top Arbeit.(Bild: BFV Fürstenfeld)
(Bild: BFV Fürstenfeld)
(Bild: BFV Fürstenfeld)
(Bild: BFV Fürstenfeld)
(Bild: BFV Fürstenfeld)

Die Einsatzkräfte bemühten sich gemeinsam mit dem Besitzer, der glücklicherweise auch zu seinen zwei Stieren ein ausgezeichnetes Verhältnis hat, bis in den Morgen hinein, die Mutterkühe in der umliegenden Gegend wieder einzufangen bzw. zusammenzutreiben.

Die Angus-Rinder, die teilweise schwere Verbrennungen erlitten haben, sind jetzt auf einem ein Hektar großen Areal untergebracht, wo sie gefüttert und getränkt werden, berichtet der zuständige Amtstierarzt Gerhard Kutschera. Der Chef des Veterinärreferates des Bezirkes Weiz kümmert sich momentan selbst vor Ort um die Versorgung der Rinder, da vorerst kein Tierarzt aufzutreiben war.

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Die Tiere sind derzeit auf einem ein Hektar großen Areal untergebracht, wo sie gefüttert und getränkt werden.

Amtstierarzt Gerhard Kutschera

Knapp 180 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz.
Knapp 180 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz.(Bild: Feuerwehr Deutsch Kaltenbrunn Ort)
(Bild: Feuerwehr Deutsch Kaltenbrunn Ort)

Löschroboter im Einsatz
Mit dem Roboter LUF 60 konnte der brennende Stall von den Einsatzkräften gezielt gelöscht werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde mittels Teleskoplader und Radlader das Stroh aus dem Stall gebracht und ebenfalls gelöscht. Um an alle Glutnester zu gelangen, wurden mittels Ladekran und Greifer weitere Teile des Stalls abgetragen.

Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte mit großer Anstrengung verhindert werden. Insgesamt waren laut Polizei 14 Feuerwehren aus der Steiermark und dem Burgenland mit rund 180 Kräften im Einsatz. Samstagvormittag wurden noch Nachlöscharbeiten verrichtet. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch Gegenstand der Ermittlungen. 

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