Die GRaz 99ers warten nach Eiltempo im Viertelfinale auf den nächsten Gegner. Die Spieler haben zwei Tage frei. Trainer Dan Lacroix soll in Graz bleiben, wenn es nach Sportdirektor Philipp Pinter geht.
„Dieses erste Drittel war überragend!“, applaudierte Sportchef Philipp Pinter seinen Grazer Eishockey-Cracks. In nur elf Minuten schenkten sie Villach beim 6:2-Erfolg alle sechs Tore ein und fixierten damit den 4:0-Sieg in der Serie – dem ersten „Sweep“ der 99ers-Historie. „Ich bin extrem stolz.“ Dass es schnell in die andere Richtung gehen kann, das erlebte Serienmeister Salzburg – die Bullen wurden von Pustertal mit dem 0:4 entthront. Kein Sieg ist eine negative Premiere in der Vereinsgeschichte.
Den Grazern war das egal, sie feierten mit ihren Fans den Aufstieg. Coach Dan Lacroix gab seinen Spielern dafür zwei Tage frei. „Das ist gut für Körper und Geist“, weiß der Kanadier. Nach der im Eiltempo genommenen Hürde haben die 99ers bis nächste Woche Sonntag Pause, ehe es im Halbfinale weitergeht. Karten für die Heimspiele gibt es ab Montag (12 Uhr). Der Gegner ist offen – Fehervar (10.), Laibach (6.) und Pustertal (5.) sind aktuell noch in der „Verlosung“. Abhängig davon, wer im Grunddurchgang am schlechtesten platziert war und aufsteigt.
Kein spezieller Wunsch
“Wir werden in Ruhe weiterarbeiten und die anderen Serien beobachten. Dann sehen wir eh, wie es sich entwickelt und wer nächster Gegner wird“, hat Lacroix keinen speziellen Wunsch. Die lange Pause beunruhigt ihn nicht sonderlich: „Wir haben vor längeren Pausen, wie zum Beispiel während Olympia, immer gut gespielt. Und danach jedes Mal unsere Arbeit gut erledigt. Für angeschlagene Spieler ist die Pause sicher hilfreich.“
Mit dem Verlauf des Viertelfinales ist der Coach sehr zufrieden. „Ich will gar nicht viel zurückschauen, bin glücklich, wie wir gespielt haben. Doch auch schon im Grunddurchgang haben wir gezeigt, was wir draufhaben. Da haben wir es mehrmals geschafft, dass wir bei Rückständen immer wieder zurück ins Spiel gekommen sind. Davor habe ich Respekt.“ Den er auch vorm VSV zeigt, der in seinen Augen ein harter Gegner war.
Rhythmus ist kein Thema
Dass die 99ers wegen des schnellen Aufstiegs und der folgenden langen Pause den Rhythmus verlieren könnten, davor hat auch Pinter keine Angst. „Unser Trainerteam ist so gut vorbereitet, da wird die Spannung in den Trainings hochgehalten. Sie machen Belastungssteuerung in Perfektion. Rhythmus hin oder her.“
Die nächste Hürde im Halbfinale ist noch nicht bekannt, an eine andere denken die Grazer Verantwortlichen aber bereits: die Vertragsverlängerung von Trainer Lacroix. „Jeder weiß, wie gut seine Arbeit ist. Er hat einen irrsinnig guten Zugriff aufs Team, das sich hervorragend präsentiert. Wir spielen ein geiles Hockey. Ich wäre also dumm, wenn ich sagen würde, dass wir nicht verlängern wollen.“ Und dass sich der Trainer in Graz wohlfühlt, ist kein Geheimnis.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.