Dass Finanzminister Markus Marterbauer angesichts der steigenden Benzinpreise die Politik der verkümmerten Grünen betreiben will, wird Werner Kogler freuen. Für die sich nun abzeichnende Weltwirtschaftskrise wird Marterbauers putziger Eifer aber wohl keine Lösung sein. Eher wird man Probleme haben, die Bauteile für Windräder durch die Straße von Hormus zu schaffen.
Aber immerhin hat sich mit Marterbauer doch noch ein Mitglied der Regierung gefunden, das sich über die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Nahen Osten tiefere Gedanken macht.
Bei der Gelegenheit muss freilich die Frage gestellt werden, wie der Finanzminister jetzt – wie in einem Anfall von Übereifer versprochen – bis zum Sommer ein verlässliches Doppelbudget machen will? Ist doch die Lage, wie die Börsianer zu sagen pflegen, volatil, was übersetzt so viel heißt wie schwankend oder instabil. Oder deutlicher: Kein vernünftiger Mensch kann derzeit seriös sagen, wie es weitergeht.
Sollte der amerikanisch-israelische Krieg gegen den Iran in zwei Wochen beendet sein, könnte die Wirtschaft noch mit einer Delle davonkommen. Sollte der Konflikt jedoch noch weiter eskalieren und sich immer folgenreicher in die Länge ziehen, dann gute Nacht, liebe Weltwirtschaft!
Bundeskanzler Christian Stocker kann seine ohnehin nie sonderlich geistreiche Formel von 2 Prozent Inflation, 1 Prozent Wirtschaftswachstum und 0 Prozent Toleranz jedenfalls einäschern und nur auf die Toleranz der Wähler hoffen.
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