Nach großem Streik
Lufthansa mit neuem Vorschlag für Piloten-Rente
Die Diskussion um Gehälter und Renten der Piloten führte kürzlich zu einer zweiten großen Streikwelle bei der Lufthansa. Diese kommt jetzt mit einem neuen Vorschlag und bietet bis zu 50 Prozent mehr Betriebsrente – aber die Übergangsversorgung soll wegfallen. Kann so der Streik beendet werden?
Die Betriebsrenten sind bei der Lufthansa schon länger ein umstrittenes Thema: Im festgefahrenen Tarifkonflikt mit ihren Piloten hat der AUA-Mutterkonzern nun einen neuen Vorschlag gemacht. Dieser sieht einen Verzicht auf die bislang übliche Übergangsversorgung für vorzeitig ausscheidende Beschäftigte vor.
Bis zu 50 Prozent höhere Rente
Die dafür aufgewendeten Mittel könnten kostenneutral in die betriebliche Altersversorgung sämtlicher Pilotinnen und Piloten einfließen. So würden die Betriebsrenten für alle um bis zu 50 Prozent erhöht, heißt es in einem Vorschlag an die „Gewerkschaft Vereinigung Cockpit“ (VC). Kollegen, die absehbar vor der Übergangsversorgung stehen, müssen aber noch darauf vertrauen können.
Übergangsversorgung fällt weg
Bislang verfalle die Übergangsversorgung für diejenigen, die bis zur gesetzlichen Altersgrenze von 65 Jahren fliegen wollen, argumentiert Lufthansa. Integrierte Systeme seien auch bei den von der „VC“ als beispielhaft genannten Airlines KLM oder British Airways üblich.
Bislang zwei große Streikwellen
Die „VC“ hat im Streit um die Betriebsrenten bislang zwei Streikwellen veranstaltet. Allein bei der Ersten waren rund 800 Flüge und damit mehr als das Doppelte ausgefallen. Erst vergangene Woche fielen wegen eines Ausstands Hunderte weitere Flüge aus. Den neuen Vorschlag habe man erhalten und werde ihn in der Tarifkommission prüfen, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft erklärte.









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