300 Flugausfälle
Großer Streik der Lufthansa-Piloten hat begonnen
Beim AUA-Mutterkonzern Lufthansa hat am Donnerstag in der Früh ein zweitägiger Pilotenstreik begonnen. Flugausfälle sind vor allem an den Drehkreuzen München und Frankfurt zu erwarten. Am Flughafen Wien fällt ein Lufthansa-Flug am Abend aus.
Das Unternehmen hat aber zugesichert, dass an beiden Streiktagen mindestens die Hälfte der geplanten Flüge stattfindet. Auf der Langstrecke könnten sogar 60 Prozent der Flüge starten.
300 Flugausfälle pro Tag
Zuvor hatte bereits streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit eingeräumt, dass der Streik dieses Mal kleiner ausfällt als bei der ersten Welle vor einem Monat. Bei der ersten Streikwelle am 12. Februar waren rund 800 Flüge und damit mehr als das Doppelte ausgefallen. Gewerkschaftschef Andreas Pinheiro erwartet aktuell rund 300 Flugausfälle pro Tag.
Flüge ins Krisengebiet nicht bestreikt
Derzeit ist von einer Streichung am Flughafen Wien nur ein Lufthansa-Flug von und nach Frankfurt am Donnerstagabend betroffen. Von Ausfällen betroffene Gäste werden aktiv per E-Mail benachrichtigt. Gäste, die nicht kontaktiert werden, könnten vorerst davon ausgehen, dass ihr Flug nicht betroffen ist. Flüge ins Krisengebiet Nahost sollen nicht bestreikt werden.
Die Gewerkschaft hat die mehr als 5000 Piloten der Flugbetriebe Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline zu einem 48-Stunden-Streik aufgerufen, der um Mitternacht beginnen sollte. Während es bei der Regionaltochter Cityline um eine Anhebung der Gehälter geht, streiten die Tarifpartner bei der Cargo und der Kerngesellschaft um höhere Betriebsrenten. Lufthansas Personalvorstand Michael Niggemann hat den neuerlichen Streik als unnötige Eskalation verurteilt.








Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.