Blaue Werbetour

Andrang auf Leberkäse vor Salzburger Spital gering

Salzburg
17.03.2026 06:00

Die Leberkäse-Tour der Salzburger Freiheitlichen machte vor dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Halt. Wer Sicherheitsbedenken hatte, der wurde enttäuscht. Nur der Andrang auf die blaue Jause blieb überschaubar.

30 Kilogramm Leberkäse hatten die Salzburger Freiheitlichen angetragen. Nur ein Bruchteil der warmen Ware ging Montagmittag aber auch weg. Das Griss war beim Halt vor dem Ordensspital der Barmherzigen Brüder in der Stadt Salzburg nicht sonderlich groß. Dabei verteilten die Blauen, allen voran Soziallandesrat Wolfgang Fürweger, sogar kostenlose Leberkäsesemmeln.

Der Standplatz im Park- und Halteverbot war genehmigt.
Der Standplatz im Park- und Halteverbot war genehmigt.(Bild: Markus Tschepp)

 „Danke, wir haben schon zu Mittag gegessen“, antwortet eine Gruppe junger Mitarbeiter auf die Frage, ob sie ein Semmerl wollen. Nur ein gutes Dutzend Spitalsbediensteter hatte sich am Standplatz beim Rettungseingang in der Stunde ihre Jause geholt. Darunter auch Barmherzigen-Direktor Arno Buchacher. Er hatte den FPÖ-Stopp genehmigt. „Ich will ermöglichen, dass sich Mitarbeiter eine gratis Jause holen können, so der Spitalschef. „Mir geht es da nicht um Parteipolitik.“

Barmherzigen-Direktor Arno Buchacher beim Leberkäse-Gespräch mit Soziallandesrat Fürweger.
Barmherzigen-Direktor Arno Buchacher beim Leberkäse-Gespräch mit Soziallandesrat Fürweger.(Bild: Markus Tschepp)

Standorte: alle genehmigt
Die vierte Woche fahren die Freiheitlichen mit ihrem Leberkäse-Laster schon durchs Land. Dabei gab es mehrfach Aufregung, vor allem um die Standortwahl. Zu Unrecht, wie man betont. Von einem Baumarkt sei ihnen explizit der Behindertenparkplatz zugewiesen worden. Wirbel gab es auch um den Stopp beim Flughafen. Nicht wie medial berichtet am Rollfeld habe man dort geparkt, sondern am Vorfeld.

„Selbstverständlich sind wir auch alle kontrolliert worden“, so der Fahrer des Leberkäse-Trucks. Und dass man in der Einladung für den Stopp vor dem Spital die Rettungseinfahrt als Verteilort genannt hatte? Der Platz im ausgewiesenen Halteverbot sei kein Problem, betonen auch Direktion und Betriebsrat. Die Hauptzufahrt für das Rote Kreuz liege eigentlich auf der Gebäuderückseite.

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