Der Hinterseer Hotelier Albert Ebner will seine Seite des Skigebiets mit Schwerpunkt auf dem Sommer wiederbeleben. Die Suche nach Mitstreitern aus der Region und die Abstimmung mit den Behörden für die Genehmigung des Projekts laufen bereits.
In letzter Minute hat Hotelier Albert Ebner im vergangenen Jahr drei Skilifte in Hintersee südlich von Salzburg vor dem Abriss gerettet. Wie berichtet hat er mit mehreren Partnern die Lifte übernommen und will das Skigebiet wieder aktivieren.
Allerdings mit neuem Konzept: „Der Schwerpunkt liegt bei uns im Sommer“, sagt Ebner im Gespräch mit der „Krone“. Die neu gegründete Gesellschaft „Salzkammergut Active“ will am Anzenberg einen Mountainbike-Park errichten. „Wir haben jetzt die ersten Behördentermine für die Abfahrten“, berichtet Ebner. Auch die Seilbahnkonzessionen müssen erneuert werden.
Das Projekt soll noch auf breitere Beine gestellt werden. Ebner ist auf der Suche nach Mitstreitern aus der Umgebung. „Die Kraft und Energie sollen aus der Region kommen“, sagt der Hinterseer. Es gibt mehrere Beteiligungsmodelle, ab 6500 Euro ist man mit 0,12 Prozent Unternehmensanteil dabei.
„Warten nicht mehr auf den reichen Chinesen“
„Wir warten nicht mehr auf den reichen Chinesen. Das ist jetzt die letzte Chance, hier etwas auf die Beine zu stellen“, sagt Ebner in Anspielung auf frühere Eigentümer. Dem Klimawandel wird Rechnung getragen. Das Hauptgeschäft soll in der Sommersaison von Mai bis Oktober stattfinden. Mit Mountainbikestrecken, Wandern und Kulinarik am Berg. Zwar soll es auch einen Winterbetrieb geben, allerdings ohne künstliche Beschneiung.
Ebner hofft, dass sich im Schnitt zumindest eine zweimonatige Wintersaison ausgeht. Der Sommerbetrieb soll im Lauf des kommenden Jahres starten. Die Infrastruktur will dann auch der Alpenverein nutzen. Der Verband hat in der Jahreshauptversammlung beschlossen, die Talstation des Gaißauer Vierer-Sessellifts zu übernehmen. Bekanntlich soll der Lift abgerissen werden. Der Verein will im Gebäude einen Stützpunkt für Mountainbiker einrichten.
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