Heute (18) im Zweitligaduell mit Austria Lustenau steht Marinko Sorda zum letzten Mal für die Austria auf dem Platz. Der 30-Jährige wird die Maxglaner bekanntlich im Sommer verlassen und zu Salzburgligist Puch wechseln. Die „Krone“ sprach mit dem violetten Aufstiegshelden und einigen Wegbegleitern.
Der Tag ist gekommen! Die Austria bestreitet heute (18) in der 2. Liga ihr letztes Saisonspiel, trifft daheim auf Lustenau. Sportlich geht es für die Maxglaner um nicht mehr viel, aber dennoch dürfte es für den gesamten Klub ein sehr spezieller Abend werden. Denn mit Marinko Sorda wird die größte Legende der jüngeren Vereinsgeschichte ein letztes Mal im violetten Trikot auflaufen.
Der 30-Jährige wechselte 2019 von Anif zur Austria und entwickelte sich dort schnell zum Leistungsträger. Bei beiden Meistertiteln in der Regionalliga West war der Mittelfeldspieler der entscheidende Mann, trug mit seinen Toren und Assists maßgeblich zum Erfolg des Teams bei. Für alle Violett-Fans unvergessen bleibt sein Freistoßtreffer gegen Schwaz am letzten Spieltag der vergangenen Saison, mit dem die Austria die Rückkehr in die 2. Liga fixierte.
„Ich will nicht weinen, aber ich bin ein sehr emotionaler Mensch“, blickt Sorda, der mehr Zeit für seine Familie haben möchte und deswegen zu Salzburgligist Puch wechseln wird, seinem letzten Auftritt entgegen. Seine Jahre in Maxglan werden ihm immer in Erinnerung bleiben: „Natürlich gab es auch schwierigere Tage, vor allem der letzte Herbst lief für mich nicht nach Wunsch. Aber insgesamt überwiegt natürlich das Positive und ich bin auch froh, dass ich heuer bewiesen habe, dass ich auch in der 2. Liga mithalten kann.“
„Marinko hat ein starkes Frühjahr absolviert. Mich verbindet viel mit ihm, es ist schade, dass er geht“, so Coach Christian Schaider.
„Der beste Spieler“
Ex-Kapitän Rene Zia, mit dem Sorda im Mittelfeld ein Ära geprägt hat, meint: „Er ist seit einigen Jahren der beste Spieler bei der Austria und hauptverantwortlich dafür, dass sich der Verein sportlich so entwickelt hat. Es war immer ein Vergnügen, mit ihm auf dem Platz zu stehen.“
Präsident Claus Salzmann ist auch menschlich von ihm begeistert: „Als ich gekommen bin, hatten wir bei Spielern Schulden. Marinko wollte auf das Geld verzichten, weil ich damit nichts zu tun hatte. Das zeigt seinen Charakter.“
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