In der Nacht auf Montag mussten zahlreiche Bergretter einer fünfköpfigen Gruppe aus Tschechien am Dachstein zu Hilfe kommen. Die erschöpften und teils unterkühlten Wanderer wurden zur Simonyhütte begleitet. Für die Bergretter ein langwieriger Einsatz, erst in den Morgenstunden stiegen sie wieder ins Tal ab.
Im Frühtau zu Berge kommt nicht von ungefähr – Üblicherweise starten Alpinisten ihre Touren bereits zu oder noch vor der Morgendämmerung, um bei Einbruch der Dunkelheit wieder sicher im Tal oder in der Hütte zu sein. Wann die fünfköpfige Gruppe aus Tschechien aufbrach, ist unklar – die rechtzeitige Rückkehr gelang ihnen aber nicht, wie der ORF Oberösterreich berichtete.
Einer unterkühlt und erschöpft
Gegen 22.30 Uhr alarmierten die Wanderer die Bergretter, die sogleich von zwei Richtungen – aus Hallstatt in Oberösterreich und Ramsau am Dachstein (Stmk.) zu der Gruppe aufstiegen. Als erster erreichte der Wirt der Simonyhütte, der selbst Bergretter ist, die Tschechen. Diese hatten offenbar ihre Kräfte deutlich überschätzt, ein Mitglied der Gruppe war bereits stark unterkühlt und erschöpft.
Abstieg in der Nacht
Nach der Erstversorgung führte der Wirt die fünfköpfige Gruppe langsam nach oben zur Hütte. Während des Aufstiegs stießen nach und nach die Bergretter aus dem Tal mit Skiern, Skidoo und Rettungsschlitten sowie über den Zustieg von Hallstatt dazu. Bis in die frühen Morgenstunden zog sich der Einsatz für die Einsatzkräfte, die anschließend auch wieder ins Tal abstiegen.
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