Mehrere Kärntner Unternehmen wurden bei den Austrian Wedding Awards in Wien ausgezeichnet. Die „Krone“ hat mit den prämierten Hochzeitsprofis über aktuelle Trends rund um den schönsten Tag im Leben gesprochen.
Die Hochzeits-Saison steht in den Startlöchern und viele Brautpaare stecken bereits mitten in den Vorbereitungen für den schönsten Tag ihres Lebens. Damit dieser zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, arbeiten im Hintergrund zahlreiche Profis. Für ihre Arbeit wurden sie vergangenen Montag in Wien bei den Austrian Wedding Awards ausgezeichnet – mit starker Kärntner Beteiligung.
Besonders erfolgreich war Meisterfloristin Isabella Rodler von „Isabella Floristik“ aus Völkermarkt. Gleich drei Trophäen konnte sie mit nach Hause nehmen. Rodler gewann in den Kategorien „Floristik – Brautstrauß“, „Wedding Design“ sowie „Floristik Gesamtkonzept“.
Neuer Trend: Mono-Style
Auf letztere Auszeichnung ist sie besonders stolz: „Wir haben aus einer digitalen, KI-generierten Vision eine reale Szenerie in der Toskana umgesetzt und dem computergenerierten Bild Leben eingehaucht.“ Neue technische Möglichkeiten nutzt Rodler immer häufiger, um Brautpaaren ihre Ideen vorab visuell zu präsentieren.
Auch bei den Trends ist Rodler immer am Puls der Zeit. „Mutige und moderne Brautpaare setzen derzeit oft auf einen reduzierten Mono-Style – etwa Weiß in Weiß, bei dem mit verschiedenen Nuancen gespielt wird.“ Welcher Stil letztlich passt, hängt jedoch stark von der Umgebung ab. „Die Location gibt meist schon eine Richtung vor. Gemeinsam mit dem Brautpaar entwickeln wir dann ein stimmiges Blumenkonzept.“
Exklusivität statt Masse
Auch eine Kärntner Hochzeitslocation wurde ausgezeichnet: „Das Haidensee“ in Glanegg erhielt den ersten Platz in der Kategorie „Location: Outdoor“. Für Pia Grünbacher, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Philipp die Location betreibt, ist die Auszeichnung eine besondere Freude. „Wir haben bereits 2023 in der Kategorie ,Newcomer‘ den dritten Platz belegt – heuer auf Platz eins zu landen, hat uns extrem gefreut“, sagt sie.
Seit drei Jahren führen die beiden die Hochzeitslocation – mit einem klaren Konzept. Statt auf Masse setzen sie bewusst auf Exklusivität. „Bei uns finden nicht drei Hochzeiten an einem Wochenende statt. Das Brautpaar verbringt das ganze Wochenende hier“, erklärt Grünbacher. Ziel sei es, Stress zu vermeiden und eine private, entspannte Atmosphäre zu schaffen. Die Betreiber wissen dabei genau, wovon sie sprechen: 2023 haben sie selbst am Haidensee geheiratet und die Location damit quasi eröffnet. „Für heuer haben wir zwar die beliebten Sommermonate bereits ausgebucht, aber es gibt noch einzelne freie Termine.“
Auf alle Eventualitäten vorbereitet
Ganz dem Ja-Wort verschrieben haben sich auch Tanja und Josef Pfleger. Das Fotografenpaar wurde in der Kategorie „Fotografie: Soloportrait“ ausgezeichnet. Für sie steht bei Hochzeiten vor allem eines im Mittelpunkt: Vertrauen und Sympathie.
„Bei einer Hochzeit kann alles passieren - strahlender Sonnenschein, harte Mittagssonne oder Regen und Sturm“, wissen die Profis. Deshalb raten die beiden, sich bei der Auswahl eines Fotografen auch Bilder von Hochzeiten mit schwierigen Bedingungen zeigen zu lassen. „So sieht man, wie der Fotograf mit Regen oder schwierigen Lichtverhältnissen umgeht.“
Auch fotografisch verändern sich die Trends. Während stark bearbeitete Bilder mit sogenannten „Moody-Looks“ lange Zeit beliebt waren, geht die Entwicklung inzwischen wieder zu natürlicheren und zeitloseren Aufnahmen. „Es geht ein bisschen weg vom sehr Weichen hin zu stärkerem Spiel mit Licht und Schatten“, erklärt das Fotografenpaar. Hier geht‘s zu allen Preisträgern.
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