Die Preise an den Tankstellen haben hierzulande am Mittwoch wieder leicht nachgegeben – blieben aber auf einem sehr hohen Niveau. Eine Entspannung auf dem Ölmarkt ist weiterhin nicht in Sicht ...
Ein Liter Diesel kostete im österreichweiten Durchschnitt 1,939 Euro, für Superbenzin bezahlte man im Schnitt 1,729 Euro, zeigt der Spritpreisrechner der Regulierungsbehörde E-Control am Donnerstag. Am günstigsten tankte man dabei allgemein im Burgenland, sowohl Diesel als auch Superbenzin waren in Salzburg und Tirol am teuersten.
Am Dienstag hatte Diesel im Durchschnitt noch 1,954 Euro gekostet, den Liter Superbenzin tankte man um 1,744 Euro. Die E-Control veröffentlicht die Durchschnittspreise des Vortages täglich um 8 Uhr. Tankstellen dürfen ihre Spritpreise bisher nur einmal pro Tag um 12 Uhr erhöhen.
Ein Ministerratsbeschluss vom Dienstag sieht nun vor, dass Tankstellen die Preise ab kommender Woche nur noch an drei Tagen pro Woche – montags, mittwochs und freitags – erhöhen dürfen. Preissenkungen sind hingegen laufend möglich.
Ölpreise bleiben hoch
An den Ölmärkten zeichnet sich auch nach der Freigabe von Ölreserven durch die Internationale Energieagentur (IEA) keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormuz hielten die Preise zuletzt weiter auf hohem Niveau. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 97,95 Dollar (84,58 Euro). Die US-Sorte WTI notierte bei 92,04 Dollar. Zum Wochenanfang lagen die Preise zeitweise auf einem Rekordniveau, gaben dann aber wieder nach.
Die Revolutionsgarden drohten am Mittwoch, dass in absehbarer Zeit „kein Liter Öl“ die wichtige Handelsroute passieren würde. Zur Stunde brennen erneut Tanker, die versucht hatten, den Engpass zu überwinden.
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