Daniel Beichler will die Anhängerschaft des FC Red Bull Salzburg davon überzeugen, wieder ins Stadion zu kommen. Vor dem Spiel gegen den TSV Hartberg erklärte der Steirer, wie seiner Mannschaft dieses Unterfangen gelingen soll.
Leere Zuschauerränge im EM-Stadion von 2008 sind für Daniel Beichler nichts Neues. Das brachte sein Dasein als Trainer von Kooperationsklub Liefering in den vergangenen fast zwei Jahren mit sich. Am Sonntag (17) feiert der Steirer als Cheftrainer der Bullen gegen den Tabellenfünften Hartberg seine Bundesliga-Premiere im Heimstadion. Auch dort sind die Fans in den vergangenen Monaten immer weniger geworden. Die Arena war in dieser Saison ohnehin noch nie ausverkauft. Das ist auch dem Steirer nicht entgangen.
Red Bull Salzburg hat sich die Messlatte selbst gelegt
„Wir alle freuen uns über jeden Zuschauer, der ins Stadion kommt“, sagte der 37-Jährige bei der Pressekonferenz vor der Partie gegen Hartberg. Was ihm und seiner Mannschaft aber klar ist: „Wir haben den größten Hebel selbst in der Hand!“ Nämlich mit der Art und Weise, wie die Bullen unter Beichler spielen. Da war das 5:1 gegen den LASK schon einmal ein guter Anfang. Eine Art „Benchmark“ – zu Deutsch „Messlatte“ – wie es der Coach formuliert.
„Am Ende soll der Fußball so ausschauen, dass …“
Der eine oder andere überaus kritische Anhänger des ehemaligen Serienmeisters darf sich aber über folgende klare Ansage des neuen Trainers freuen. „Am Ende soll der Fußball so ausschauen, dass der Fan an einem Sonntag um 17 Uhr gar keine andere Option hat, als ins Stadion zu gehen“, untermauerte Beichler die Ambitionen des Teams. Ambitionen, die auch seine Vorgänger gehabt hatten, diesen aber nie gerecht wurden.
Zunächst sei es aber erst einmal wichtig, als Mannschaft den Job zu erledigen. Damit erhofft sich der 37-Jährige positive Effekte – nämlich endlich volle Tribünen bei Heimspielen von Red Bull Salzburg.
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