Halbzeit in der einwöchigen Anti-Zucker-Callenge! Lesen Sie, wie es Redakteurin Susanne Zita in den ersten dreieinhalb Tagen ergangen ist und welche körperlichen Reaktionen selbst Menschen überraschen, die sich eigentlich „gar nicht so zuckersüchtig“ fühlen.
Der Körper merkt schneller als der Kopf, dass etwas fehlt. Und er kommentiert es – deutlich. Zwischen Entzugserscheinungen, neuen Routinen und kleinen Erfolgserlebnissen zeigt sich: Zucker wegzulassen ist weniger eine Frage der Disziplin, sondern eine Begegnung mit sich selbst.
Tag 1: Der Körper wundert sich. Der erste Tag fühlt sich an wie ein leicht beleidigter Organismus. Der Blutzucker sinkt stabiler ab, die schnellen Peaks bleiben aus.
Das bedeutet:
Physiologisch beginnt der Körper, wieder stärker auf seine Grundenergiequellen zuzugreifen, statt ständig kleine Zucker-Boosts zu verarbeiten.
Tag 2: Es wird kurz unangenehm. Der Entzug ist real, aber kurz. Der Dopamin-Kick, den Zucker sonst liefert, bleibt aus.
Das kann sich so anfühlen:
Gleichzeitig stabilisiert sich der Blutzucker weiter. Viele Menschen merken, dass sie konstanter Energie haben, obwohl sie sich zwischendurch kurz wie ein trotziges Kind fühlen.
Tag 3: Der Nebel lichtet sich und es passiert etwas Überraschendes:
Das liegt daran, dass der Körper beginnt, Fettreserven effizienter zu nutzen, und die Insulin-Spitzen ausbleiben. Die Stimmung wird stabiler, weil der Blutzucker nicht mehr Achterbahn fährt. Ich fühle mich leichter, nicht im Sinne von Gewicht, sondern im Sinne von: weniger gesteuert.
Auf meinem Speiseplan stehen:
- Haferflocken mit Nüssen und ungesüßtem Joghurt
- Gemüse in allen Varianten – gebraten, gedünstet, roh
- Hülsenfrüchte für stabile Energie
- Eier, Fisch, Tofu als Eiweißquelle
- Beeren als natürliche Süße, ohne Blutzucker-Drama
- Viel Wasser und Tee, weil der Körper jetzt wirklich arbeitet
Das Essen wird automatisch „echter“. Weniger Verpackung, mehr Lebensmittel.
Warum sich das Ganze lohnt
Nach dreieinhalb Tagen passiert noch keine Wunderheilung. Aber es geschieht etwas anderes: Man spürt, wie sehr Zucker unseren Alltag beeinflusst hat – subtil, aber konstant. Der Schlaf wird ruhiger. Der Kopf fühlt sich weniger „vernebelt“ an. Und man hat mehr Kontrolle, als man dachte. Es ist wie ein Software-Update für den Körper – klein, aber spürbar.
Sie sind mit dabei bei der Anti-Zucker-Challenge? Dann bleiben Sie dran, es lohnt sich!
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