Niederösterreich feiert seinen Gesundheitsplan 2040+ als Zukunftsmodell. Doch während man sich im Streit mit Wien selbstbewusst gibt, sorgt im eigenen Land eine heikle Reform für Stirnrunzeln: Notarztstützpunkte werden gestrichen – und im Ernstfall soll sogar ein Arzt aus Tschechien einspringen.
Im Streit um Gastpatienten hat die ÖVP Niederösterreich kürzlich ihr „Gesundheitskonzept 2040+“ als großen Wurf verkauft. Doch es brodelt im Land. Von „zukunftsfähiger Versorgungsstruktur“ ist die Rede, von Qualität, Effizienz und Erreichbarkeit. Gleichzeitig wird die Zahl der Notarztstützpunkte von 32 auf 21 reduziert. Elf Standorte fallen ab April 2027 weg – darunter Retz, Klosterneuburg oder Purkersdorf.
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