Für viele Opernsänger ist die Metropolitan Opera das ultimative Karriereziel. Sopranistin Tatev Baroyan hat dieses Ziel schon lange erreicht. Bereits 2024 trat sie dort auf. Ihr Herz schlägt aber nicht nur heimlich, sondern ziemlich offensichtlich für eine andere Stadt: Salzburg. Ab Samstag verkörpert sie Tatjana in „Eugen Onegin“ am Salzburger Landestheater.
„Ich war bereits vor ein paar Jahren in Salzburg. Diese Stadt ist mir in Erinnerung geblieben, sie ist so besonders, ich liebe diese intime Atmosphäre“, sagt die erfolgreiche Opernsängerin beim Probenbesuch zur „Krone“.
Die Stimmung auf und hinter der Bühne ist wenige Tage vor der Premiere am Samstag ausgeglichen und erwartungsvoll. Dabei erfordert die Oper neben drei Stunden gesanglicher Perfektion auch einiges an Bewegung. Sportlich klettert Sopranistin Baroyan mehrmals meterhohe Türme aus gestapelten Stühlen rauf und wieder runter. Nebenbei verwickelt sie Dandy und Titelheld Eugen Onegin in neckische Spielchen – aus denen jedoch durch Onegins Abweisung keine dauerhafte Liebe entsteht.
Eine falsche Entscheidung, die er Jahre später noch bitter bereuen wird. „Der Stoff ist heute noch hochaktuell. Schließlich geht es um zwei Menschen, die den perfekten Augenblick in ihrem Leben verpassen“, so Regisseurin Alexandra Liedtke, die auch die Oberspielleitung Musiktheater am Salzburger Landestheater verantwortet. Ihr Anliegen ist es, die komplexen psychologischen Vorgänge in Tschaikowskis Werk zu erforschen.
Die Oper von Pjotr Iljitsch Tschaikowski wird in russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln aufgeführt.
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