Tatort Paris
Gendarm mit Messer angegriffen – Terrorverdacht!
Ein Messerangreifer hat am Freitag einen Beamten am Pariser Triumphbogen attackiert. Daraufhin erschießt ein anderer Gendarm den Täter. Die Anti-Terror-Behörde ermittelt.
Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft sprach von einem Attentat und leitete Ermittlungen zu versuchter Tötung mit Terrorbezug und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ein, wie die Behörde mitteilte.
Angreifer verstorben
Der Angreifer wurde bei dem Vorfall am frühen Abend demnach von einem anderen Gendarmen angeschossen und starb.
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Der angegriffene Gendarm sei körperlich nicht verletzt worden, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Der Täter sei nicht nur mit einem Messer, sondern auch mit einer Schere auf ihn losgegangen. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen etwa 47 Jahre alten Franzosen.
2013 war er in Brüssel unter anderem für die terroristisch motivierte, versuchte Tötung von Polizisten verurteilt worden. Später wurde er nach Frankreich überstellt und kam Ende Dezember aus dem Gefängnis frei. Auch danach wurde er von der Justiz noch überwacht.
Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez sprach von einem versuchten Angriff während der Vorbereitung zur Entzündung der sogenannten Ewigen Flamme. Diese Flamme unterhalb des Triumphbogens erinnert an verstorbene Soldaten. Nuñez zufolge habe der Mann versucht, jemanden aus der Musikkapelle der Gendarmerie anzugreifen. Der Grund dafür sei bisher nicht bekannt. Ein Gendarm habe daraufhin – regelkonform – seine Waffe genutzt.
Im Gegensatz zu Polizeibeamten gehören Gendarmen formell zur französischen Armee. Polizei und Gendarmerie haben als Sicherheitskräfte unterschiedliche Aufgabengebiete.














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