Der Salzburger Kunstverein geht heuer an die Grenzen von Leben und Maschine. Die Frage, wann man als Mensch gilt, steht 2026 im Zentrum des Programms. Werden die Daseinsberechtigungen für Leben im digitalen Zeitalter immer komplexer?
Es vergeht heutzutage kein Tag, ohne dass Donald Trump wieder jemandem die Daseinsberechtigung abspricht. Und dann droht auch noch die Künstliche Intelligenz, nicht nur Jobs, sondern auch Menschen zu ersetzen.
Der Salzburger Kunstverein nimmt genau das zum Anlass für sein neues Programm. Unter dem Motto „CAPTCHA Realism“ geht es in diesem Jahr um das Menschsein und die Abhängigkeit dessen von technischen Systemen.
Treffend, denn CAPTCHA sind die nervigen Kästchen auf Internetseiten, in denen man Ampeln oder Fahrräder markieren soll. Ausgerechnet so eine stupide Angelegenheit soll beweisen, dass ein echter Mensch und kein digitaler Bot hinter dem Klick steckt. Mit dem Zwiespalt zwischen Leben und Digitalisierung beschäftigen sich unter anderem Agnes Scherer, Ryan Gander und Aline Bouvy in Einzelausstellungen.
Was viele freuen wird: Der legendäre Faschingschnas wird heuer am Faschingsdienstag wieder aufleben. „Ozeanisch“ soll dieser werden und als Benefizveranstaltung für zusätzliche Einnahmen für den Kunstverein sorgen.
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