Im Abstiegskampf der Salzburger Liga zeichnet sich für Anthering ein immer schlechteres Bild ab. Während die Flachgauer gegen Bürmoos den Kürzeren zogen, konnte die Konkurrenz Punkten. Drei Teams haben gar den Klassenerhalt fixiert. Am oberen Ende der Tabelle bleibt es dafür spannend.
Anthering wird den Relegationsplatz der Salzburger Liga wohl nicht mehr verlassen. Im Heimspiel gegen Bürmoos hatte die Truppe von Trainer Peter Lüftenegger keine Chance, unterlag 1:5. „Sie waren einfach die bessere Mannschaft“, erklärte der Übungsleiter. Der bereits ab Minute 31 auf Maximilian Dicker verzichten musste. Der Stürmer wurde mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss ausgewechselt, wird wohl auch in den restlichen zwei Saisonspielen nicht mitwirken können.
Torwart erlitt Schienbeinbruch
Gerade im Saison-Endspurt wäre Dicker aber von Nöten. Denn die Konkurrenz punktete. Anif (holt Spieler Ramos und Ex-Profi Schubert als Coach von Koppl; Bertignol und Erlacher sollen in Hallein landen) erzielte bei Henndorf in der 96. Minute noch den Ausgleich zum 2:2-Endstand. Puch jubelte gegen Schwarzach über einen 4:2-Erfolg, womit Anthering nun vier Punkte zurückliegt. Henndorf, Schwarzach und Thalgau (3:4 bei Bramberg) fixierten indes den Klassenerhalt. Bitter für Schwarzach: Nach einem Crash zwischen Verteidiger und Keeper vor dem 0:1 war das Spiel 30 Minuten unterbrochen. „Leider hat sich Torwart Waltl das Schienbeinbruch gebrochen. Er musste gleich operiert werden“, berichtete Trainer Mario Krimbacher im Nachgang.
Aufregung in Henndorf
Dass die Wallerseer selbst gerettet sind, Anif so gut wie durch ist, interessierte in Henndorf nach dem 2:2 zunächt kaum wen. Seltsame Szenen sorgten dafür. Henndorf-Coach Stefan Kirnbauer erklärte: „Tittler liegt mit Krampf am Boden, ein Mitspieler hilft ihm. Der Schiedsrichter sieht hin und lässt einen Einwurf für Anif ausführen. Das hat doch mit Sportlichkeit nichts mehr zu tun.“ Anif-Betreuer Fabian Tribl bestätigte das – wie auch eine weitere Szene. Denn nach dem 2:2-Ausgleich sah Henndorfs Emen wegen Beleidigung Rot. Bloß: Weder die Hausherren noch die Gäste konnten sich erklären weshalb.
Hallein bleibt an Leader dran
Im Kampf um den Meistertitel bleibt es dafür spannend. Grödig legte am Dienstag mit dem 3:1 gegen Neumarkt vor, Hallein zog nach. Bei Eugendorf lagen die Salinenstädter lange in Rückstand, innerhalb von drei Minuten drehten sie aber die Partie. Huremovic traf vom Elferpunkt zum 1:1 (83.), Ayetigbo – der in sein Spiel auch gerne einmal einen geschlenzten Außenristpass einbaut – sorgte für den 2:1-Endstand.
Parallel feierte Fixabsteiger Hallwang gegen Siezenheim den ersten Sieg nach zehn Niederlagen am Stück (Torbilanz: 7:43), bezwang Siezenheim mit 3:2. Zuletzt hatten die Flachgauer Schwarzach am 21. März bezwungen. Derweil drehte Straßwalchen ein 0:1 – Comebacker Empl traf per Kopf – beim SAK in ein 5:1.
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