Die insolvente SPS Maschinenbau GmbH aus Oberösterreich geht in Konkurs. Das Unternehmen hat seinen Antrag auf Annahme eines Sanierungsplans zurückgezogen, berichtete der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Freitag.
Das Sanierungsverfahren am Landesgericht Wels wurde in ein Konkursverfahren umgewandelt und die für 12. Februar vorgesehene Sanierungsplantagsatzung abberaumt.
Das Vermögen von SPS mit Sitz in Altmünster schätzt der AKV auf knapp 350.000 Euro. Da rund 4,75 Millionen Euro an anerkannten Insolvenzforderungen vorliegen, hätte die Quote nur sieben Prozent betragen. Das Unternehmen mit zuletzt 23 Beschäftigten wurde bereits Ende November, kurz nach Insolvenzeröffnung, geschlossen.
Mehrere Ursachen für Insolvenz
Das Unternehmen hat Komplettlösungen für Automatisierungsprojekte angeboten, allen voran für Aluminium-Extrusionsanlagen beziehungsweise Verfahrenstechnik. Als Insolvenzursache gab der Betrieb im November die Auswirkungen der Corona-Pandemie, sinende Wettbewerbsfähigkeit, Preissteigerungen beim Materialeinkauf sowie zu optimistische Preiskalkulationen an.
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