Frau „0 Euro“ wert

Peinliches Raiffeisen-Video löst Shitstorm aus

Vorarlberg
04.02.2026 14:30
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Wie konnte das passieren? Ein Video, in dem u.a. Gewalt an Frauen verharmlost wird, stellte die Raiffeisenbank Dornbirn (Vorarlberg) auf ihren Social-Media-Kanälen online. Die Wirkung war verheerend: Es hagelte Kritik – daraufhin wurde das Video gelöscht.

Das ist ziemlich danebengegangen: Anstatt trendig zu wirken, hat sich die Dornbirner Organisation der Raiffeisenbank ordentlich in die Nesseln gesetzt – mit einem Video, das auf den Social-Media-Kanälen der Bank gelaufen ist.

Zu sehen war darin ein Mann, per Schriftzug wurden die Zuseher darüber informiert, dass dieser Mann Stress hätte und gerne etwas schlagen würde. Dann sieht man diverse Gegenstände, eingeblendet wird dabei immer der Wert der Gegenstände in Euro.

Daraufhin geht der Mann weiter, bis er zu einer Frau kommt. Da wird eingeblendet: „0 Euro“. Daraufhin stürzt der Mann in die Richtung der Frau, das Video endet.

Shitstorm ausgelöst
So richtig lustig fanden das dann aber die wenigsten. Stattdessen hagelte es Kritik. Und zwar so viel, dass das Unternehmen das Video vom Netz nahm und sich entschuldigte: „Mit einem Social-Media-Reel haben wir Gewalt gegen Frauen verharmlost. Das ist falsch und dafür übernehmen wir Verantwortung. Wir sagen klar: Wir hören die Kritik. Wir nehmen sie ernst. Und wir nehmen uns selbst in die Pflicht. Eine Entschuldigung allein reicht hier nicht aus. Deshalb werden wir konkrete Schritte setzen.“

Welche Schritte das sein sollen, ist nicht klar. Über diese soll aber jedenfalls „transparent“ informiert werden. Man kann nur hoffen, dass das Unternehmen diesmal von einem „lustigen“ Video Abstand nimmt.

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