Andrew-Ex unter Druck

Pikante Epstein-Mails: Fergie-Charity schließt

Royals
03.02.2026 08:49

Seit Tagen sorgen neue Veröffentlichungen der Epstein-Untersuchungen für Schlagzeilen. Im Fokus auch pikante Mails, die Sarah Ferguson an den verurteilten Sexualverbrecher geschrieben hat. Inmitten der Negativ-Schlagzeilen schließt die Ex-Gattin von Andrew jetzt ihre Charity. 

Ein Sprecher von Fergies Wohltätigkeitsorganisation Sarah‘s Trust bestätigte „Sky News“, dass die 66-Jährige ihre Charity „auf unbestimmte Zeit“ schließen wird. Eine Entscheidung, die Ferguson als Vorsitzende und der Vorstand gemeinsam getroffen hätten. 

„Seit Monaten diskutiert“
Wie der Sprecher unterstrich, sei die Entscheidung jedoch nicht spontan getroffen, sondern „seit einigen Monaten diskutiert und vorbereitet“ worden. Außerdem sei man „nach wie vor äußerst stolz“ auf die Arbeit, die die Organisation in den letzten Jahren geleistet hätte – darunter etwa Hilfsleistungen während der Corona-Pandemie oder Unterstützung für Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.

Sarah Fergusons Charity wird bis auf Weiteres geschlossen. Mit den aktuellen ...
Sarah Fergusons Charity wird bis auf Weiteres geschlossen. Mit den aktuellen Epstein-Enthüllungen habe die Entscheidung nichts zu tun, wird bedauert.(Bild: AFP/VALERY HACHE)

Trotz aller Beteuerungen bleibt ein fahler Beigeschmack. Denn erst am letzten Freitag wurden weitere Dokumente aus den sogenannten Epstein-Files veröffentlicht. Im Fokus auch dieses Mal wieder die Beziehung zwischen Fergie und dem 2019 in Haft verstorbenen US-Milliardär. Und gleich mehrere frisch aufgetauchte Mails werfen erneut kein gutes Licht auf die Ex-Gattin des mittlerweile Ex-Prinzen Andrew.

„Heirate mich!“
So sorgte vor allem eine Nachricht aus dem Jänner 2010 für Schlagzeilen. In der Nachricht bezeichnet eine Absenderin namens „Sarah“ Epstein nicht nur als „Legende“. Mehr noch: „Mir fehlen wirklich die Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Güte zu beschreiben“, schwärmte diese weiter und schloss die E-Mail mit den Worten: „Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach“, schloss.

Wie britische Medien berichteten, soll es sich um die Absenderin um niemand Geringeres als Sarah Ferguson handeln. Unklar blieb jedoch der Kontext der Nachricht.

Fergie schrieb über „Sex-Wochenende“ von Tochter
Doch nicht nur ein fragwürdiges Heiratsangebot von Fergie sorgt für Aufregung. In einer weiteren E-Mail soll die Ex-Herzogin eine vulgäre Bemerkung über ihre Tochter Eugenie gemacht haben, berichtete das „People“-Magazin. 

Sarah Ferguson mit Tochter Eugenie und ihrem Ehemann Jack Brooksbank
Sarah Ferguson mit Tochter Eugenie und ihrem Ehemann Jack Brooksbank(Bild: Viennareport)

Demnach habe Epstein die heute 66-Jährige im März 2010 nach einem möglichen New-York-Trip gefragt. Fergusons Antwort: „Ich bin mir noch nicht sicher. Ich warte nur darauf, dass Eugenie von ihrem Sex-Wochenende zurückkommt!“

Die Prinzessin war zu dem damaligen Zeitpunkt gerade mal 19 Jahre alt und soll Gerüchten zufolge mit ihrem heutigen Ehemann und damaligen Freund Jack Brooksbank unterwegs gewesen sein.

Die Vorwürfe gegen Epstein

Der Investmentbanker Epstein stand unter Verdacht, tausende Minderjährige und junge Frauen missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er war erstmals 2008 verurteilt worden, weil er die Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals aber nur eine 18-monatige Haftstrafe.

2019 wurde er unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat später wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben beging er Suizid.

Royale Titel aberkannt
Pikant: Epstein war zu dem Zeitpunkt, als der E-Mail-Austausch mit Fergie stattfand, bereits wegen eines Sexualdelikts verurteilt und inhaftiert gewesen. Sarah Ferguson und Andrew haben noch eine zweite Tochter, Prinzessin Beatrice (37).

Im letzten Herbst entzog König Charles seinem Bruder wegen dessen Verstrickungen in den Epstein-Skandal seine verbliebenen Titel und Ehren. Aus dem Prinzen wurde ein Mountbatten-Windsor, auch Fergie musste ihren Titel Herzogin von York abgeben. Außerdem musste das Ex-Ehepaar aus dem 30-Zimmer-Anwesen Royal Lodge ausziehen. 

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