Neue Epstein-Files

Andrew unter Druck – Fergie angeblich wohnungslos

Royals
01.02.2026 13:04

Der Epstein-Skandal lässt das britische Königshaus nicht los. In den neu veröffentlichten Akten zum Sexualverbrecher Jeffrey Epstein tauchen Ex-Prinz Andrew und seine frühere Ehefrau Sarah Ferguson erneut mehrfach auf. Jetzt erreicht der Skandal eine neue Ebene – denn erstmals äußerte sich sogar der britische Premierminister öffentlich zu dem brisanten Fall.

Nach der Veröffentlichung neuer brisanter Epstein-Akten, die unter anderem verstörende Fotos enthalten, fordert Großbritanniens Premierminister Keir Starmer nun, Andrew Mountbatten-Windsor solle vor dem US-Kongress aussagen. Ohne wenn und aber.

Am Rande seiner Asienreise machte Starmer deutlich: Wer Informationen besitzt, müsse bereit sein, sie offenzulegen. „Man kann nicht opferzentriert handeln, wenn man dazu nicht bereit ist“, sagte er. „Epsteins Opfer müssen oberste Priorität haben.“ Der von König Charles zum Bürgerlichen degradierte jüngere Bruder hat die Anfrage des US-Kongresses zu seiner Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bislang ignoriert. Eine Entschuldigung oder auch nur eine Anerkennung der Opfer steht weiterhin aus.

Ex-Prinz Andrew und Sarah Ferguson tauchen erneut in den Epstein-Akten auf. Mit jeder neuen ...
Ex-Prinz Andrew und Sarah Ferguson tauchen erneut in den Epstein-Akten auf. Mit jeder neuen Enthüllung wird der Skandal größer – jetzt schaltet sich sogar Großbritanniens Premierminister ein.(Bild: PPS/www.PPS.at)

Neue Vorwürfe: Zweite Frau meldet sich 
Zu den bekannten Anschuldigungen von Virginia Giuffre, die vor ihrem Tod aussagte, Andrew habe sie mit 17 sexuell missbraucht – was der Ex‑Prinz stets bestritten hat -, kommt nun eine weitere Frau hinzu. Laut BBC sagte sie aus, Epstein habe sie 2010 für eine sexuelle Begegnung mit Andrew nach Großbritannien geschickt.

Ihr Anwalt erklärte, das Treffen habe in der Royal Lodge stattgefunden – jenem Anwesen, das Andrew gemeinsam mit seinem Prinzentitel verlor.

Die Vorwürfe gegen Epstein

Der Investmentbanker Epstein stand unter Verdacht, tausende Minderjährige und junge Frauen missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er war erstmals 2008 verurteilt worden, weil er die Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft erhielt er damals aber nur eine 18-monatige Haftstrafe.

2019 wurde er unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat später wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden, nach offiziellen Angaben beging er Suizid.

„Du bist eine Legende“: Sarah Fergusons Liebesbekundungen
Auch Sarah Ferguson rückt erneut in den Fokus: In den Millionen von Dokumenten, die am Freitag freigegeben wurden, finden sich Nachrichten, die Fergies Anbiederung an Jeffrey Epstein dokumentieren.

Nur sechs Monate nach dessen Entlassung aus dem Gefängnis im Jahr 2009 (Epstein verbüßte 13 Monate wegen Pädophilie-Vergehen) schrieb Ferguson im Jänner 2010 an ihn: „Du bist eine Legende. Mir fehlen die Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Freundlichkeit auszudrücken. Xx Ich stehe dir zur Verfügung. Heirate mich einfach.“

Obwohl der genaue Kontext der Nachricht unklar bleibt, legen weitere E-Mails nahe, dass die Herzogin Epstein im Austausch für finanzielle „Großzügigkeit“ exklusiven Zugang zu royalen Kreisen bot.

Andrew und Fergie boten Epstein offenbar immer wieder Zugang zu royalen Palästen …
Andrew und Fergie boten Epstein offenbar immer wieder Zugang zu royalen Palästen …(Bild: AFP/JORDAN PETTITT)

VIP-Touren im Buckingham Palace als Gegenleistung?
Bereits im Juni 2009, während Epstein noch in Haft saß, bot Ferguson ihm an, „alles zu organisieren“. Epstein hatte angefragt, ob sie für die Tochter seines Anwalts Alan Dershowitz eine VIP-Tour durch den Buckingham Palace oder „Zugang zu etwas Besonderem“ ermöglichen könne.

Auch Andrew soll Epstein in den Buckingham Palast eingeladen haben. Ob diese Besuche tatsächlich stattfanden, geht aus den Akten nicht hervor – der bloße Verdacht sorgt jedoch für ein Beben hinter den Palastmauern.

Ein Auto, das vermutlich vom ehemaligen britischen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor gefahren ...
Ein Auto, das vermutlich vom ehemaligen britischen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor gefahren wird, verlässt am 1. Februar 2026 die Einfahrt zur Royal Lodge(Bild: AFP/JUSTIN TALLIS)

Zukunft ungewiss
Berichten zufolge besichtigt sie derzeit Wohnungen in Windsor, da ihre Töchter Beatrice und Eugenie ihr zwar kurzzeitig Unterschlupf gewähren, aber kein dauerhaftes Zuhause anbieten.

Das britische Königshaus schweigt bislang zu den neuen Vorwürfen. Doch hinter den Kulissen dürfte die Stimmung am Nullpunkt sein – der Schatten von Jeffrey Epstein wird die Windsors so schnell nicht verlassen.

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