Schon kurz nach dem Ende der gigantischen Show begannen 500 Arbeiter damit, die Mega-ESC-Bühne in der Stadthalle zu demontieren. Viel Zeit dafür hatten sie nicht.
Wien präsentierte sich in der vergangenen Woche vor einem Millionenpublikum im besten Licht. Für die Fans ist der Song Contest nach dem großen Finale jetzt endgültig vorbei. Für den Veranstalter und die Crews beginnt nun die nächste harte Phase. Direkt im Anschluss an die gigantische Show wurde noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit dem Abbau der beeindruckenden Bühne begonnen. Bis um 3 Uhr nachts musste auch das Medienzentrum komplett geräumt sein.
Beim „Krone“-Lokalaugenschein Sonntagnachmittag wird gerade fest gewerkt. Noch sind Teile der Bühne zu erkennen. An der Stadthallen-Decke hängt Equipment, das in Summe 130 Tonnen wiegt – und nach und nach heruntergelassen wird. Zuerst wird mit der Beleuchtung begonnen.
Auch der ORF muss jetzt nach sechs Wochen raus
Etwa 500 Arbeiter sind nun im Schichtbetrieb mit dem Abbau beschäftigt. Gearbeitet wird täglich bis 4 Uhr früh. Denn viel Zeit bleibt dafür nicht. Schon bis kommenden Samstag muss alles wieder weggeräumt sein.
Rund 300 Personen arbeiteten zuvor wochenlang daran, die in die Jahre gekommene Stadthalle überhaupt fit für den Eurovision Song Contest zu machen. Die Zahlen dazu sind nach wie vor beeindruckend: 5141 Quadratmeter recycelbarer Bühnenmolton wurden als Akustikmaterial eingesetzt, mehr als 3700 Quadratmeter Teppichböden im Backstagebereich verlegt. Alleine die Bühnenkonstruktion umfasste mehr als 2000 Quadratmeter. 28 Live-Kameras wurden ebenso installiert wie 365 TV-Monitore. Dazu kamen 2135 Beleuchtungskörper, mehr als 8500 individuell steuerbare LEDs und etwa ein Kilometer LED-Tape. Es hat sich gelohnt: Die aufwendige Inszenierung und die internationale Qualität der ESC-Shows brachten Lob aus ganz Europa.
Bei vielen Mitarbeitern kommt jetzt durchaus etwas Wehmut auf: Nach insgesamt sechs Wochen steht der Zwangsumzug an. Ende März zog der ORF in die Stadthalle ein und nahm für die Ausrichtung des größten Musikwettbewerbs der Welt alle Hallen in Beschlag. Und wie geht es in der größten Halle des Landes jetzt weiter?
Die nächste Veranstaltung in der kleinen Halle F findet bereits am 23. Mai statt (Sister-Act-Musical). Das nächste Konzert in der großen Halle D geht am 30. Mai über die Bühne (NE-YO & Akon). Generell warten mit Conan Gray, Flo Rida, Zucchero, Kings of Leon und Nina Chuba noch viele weitere Highlights bis zur Sommerpause, wie es von der Stadthalle dazu auf „Krone“-Anfrage heißt.
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