„Stärkung fortsetzen“

Über 1400 Neuaufnahmen bei der Polizei für 2026

Österreich
02.02.2026 07:23
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Von krone.at

Die Polizei in Österreich wird in diesem Jahr 1415 Personen neu in den Dienst stellen und will damit alle neun Landespolizeidirektionen stärken. Mit der Offensive sollen Abgänge kompensiert werden, hieß es am Montag in einer Aussendung des Innenministeriums. So könne der im Vorjahr erreichte höchste bisherige Personalstand mit rund 32.500 Polizistinnen und Polizisten auch weiter gewährleistet werden.

„Die Stärkung unserer Exekutive wird fortgesetzt. 2026 werden österreichweit mehr als 1400 Polizeischülerinnen und Polizeischüler in die Grundausbildung der Bundespolizei aufgenommen. Denn es ist unser klares Ziel, den aktuellen Höchststand an Polizistinnen und Polizisten auch weiterhin zu sichern“, wird Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) zitiert.

Vier Turnusse
Generell finden Neuaufnahmen der Polizei quartalsmäßig in vier Turnussen statt, je nach Bedarf in unterschiedlichen Bildungszentren. Heuer fallen 505 von den geplanten Neuaufnahmen auf März und Juni. Viele Bildungszentren würden durch die große Zahl an Aufnahmen ausgelastet sein, weshalb der Großteil der neuen Beamten an den späteren Stichtagen im September und Dezember den Dienst antreten soll.

Eigene Klasse für Sondereinheit „Objektschutzpolizei“
Im März starten für die Landespolizeidirektionen Salzburg eine Klasse, für die Landespolizeidirektion Tirol eine Klasse und für die Landespolizeidirektion Vorarlberg eine Klasse mit 25 bzw. 30 Schülerinnen und Schülern. Für Wien starten acht Klassen mit je 25 Schülerinnen und Schülern.

Im Juni starten in Folge für die Landespolizeidirektion Niederösterreich eine Klasse mit 25 Grenzpolizeiassistenten und weitere acht Klassen mit je 25 Schülerinnen und Schülern für die Landespolizeidirektion Wien. Neu ist eine gesonderte Klasse für die Sondereinheit „Objektschutzpolizei“.

Aktuell gibt es landesweit 3160 Polizeischülerinnen und -schüler in der zweijährigen Grundausbildung, in die bereits eine laut Aussendung intensive Praxisphase fällt. Dabei können die Anwärter die Kollegen im Regeldienst operativ unterstützen, sowohl bei regulären Amtshandlungen als auch bei Großeinsätzen wie Versammlungen oder Sport-Veranstaltungen.

Pensionierungen schafften Herausforderungen
In den vergangenen Jahren stand die Exekutive laut eigenen Angaben vor der großen Herausforderung, außerordentlich viele Pensionierungen rechtzeitig und möglichst vollumfänglich kompensieren zu müssen. Durch eine Aufnahmeoffensive sei es aber gelungen, die Abgänge nicht nur auszugleichen, sondern den Personalstand der Sicherheitsexekutive weiter auszubauen. In den vergangenen zehn Jahren seien mehr als 4100 Polizistinnen und Polizisten zusätzlich in den Dienst gekommen, auch nach vereinzelten Absagen von Grundkursen zur Polizeiausbildung im Vorjahr.

Polizeipersonal nicht von Budgetkürzungen betroffen
Der aktuelle Sparkurs der Bundesregierung betreffe die Personal- und Aufnahmezahlen der Polizei nicht: Jeder Abgang in den Reihen der Polizei werde auch nachbesetzt. In der Verwaltung hingegen würde das nur bei jeder dritten Stelle passieren.

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